OB will jetzt Freibad nach Bud Spencer benennen

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Das Gmündner Freibad: Hier war Bud Spencer alias Carlo Pedersoli 1950 zu Gast.

Schwäbisch Gmünd - Während der Druck durch Bud-Spencer-Fans immer größer wird, präsentiert nun Schwäbisch Gmünds OB einen neuen Kompromiss: Das Freibad soll anstelle des Tunnels nach dem Kult-Schauspieler benannt werden.

Der Gemeinderat von Schwäbisch Gmünd hat sich gegen den Internet-Vorschlag ausgesprochen, den Tunnel von Deutschlands teuerster Ortsumgehung nach Bud Spencer zu benennen. Die Räte folgten einem Vorschlag von Oberbürgermeister Richard Arnold (CDU) und der Stadtverwaltung, die stattdessen ein Freibad nach dem Schauspieler benennen wollen.

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Welchen Namensvorschlag der Gemeinderat nun an den Bund als Bauherrn des Tunnels weiterreicht, blieb zunächst offen. Die Entscheidung hierüber soll nun doch erst im September fallen. Etliche Bud-Spencer-Anhänger kamen mit Fan-T-Shirts zur Ratssitzung und protestierten mit Buh-Rufen gegen den Ratsbeschluss.

In dem künftigen Bud-Spencer-Bad war Spencer als Leistungssportler in den 1950er Jahren geschwommen. “Es tut uns sehr gut und ich bin überzeugt, auch ihm wird es sehr gefallen“, sagte Richard Arnold (CDU). Er verlas ein Statement Bud Spencers, dass sich dieser sehr darüber freue. Nur sieben Gemeinderäte plädierten dagegen.

dpa

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