Arzt einbeziehen: Unsicherheit beim Autofahren im Alter

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Im Alter lässt die Leistungsfähigkeit nach. Das kann sich auch auf das Autofahren auswirken. Foto: Felix Kästle

Am Steuer sitzen und überall hinfahren zu können, verschafft Unabhängigkeit. Doch mit zunehmendem Alter nimmt die Fahrtauglichkeit oft ab. Wenn dies Mitfahrern Angst macht, gehen sie am besten behutsam vor.

Bonn (dpa/tmn) - Autofahren ist im Alter oft mit Unsicherheit verbunden. Das bemerkt oft nicht der Fahrer, sondern die Mitfahrer. Wer sich etwa bei seinem Partner auf dem Beifahrersitz unsicher fühlt, sollte es meiden dort mitzufahren, rät Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe.

Nur: Dem anderen deutlich sagen, dass man mit dessen Fahrstil nicht mehr zurechtkommt? "Das kann sehr kränkend sein." Sowinski schlägt - allerdings nur bei Familienmitgliedern - vor, den Hausarzt ins Boot zu holen und ihn zu bitten, das Thema anzusprechen. Der kann dann zum Beispiel empfehlen, den Führerschein krankheitsbedingt abzugeben. "Der Arzt hat eine andere Autorität und von ihm ist der Rat weniger verletzend."

Kritik, die auf den Moment bezogen ist, hält Sowinski aber für okay. "Fahr langsamer, ich habe Angst" - das geht. Hilft das nicht, kann man sich etwa mal ein Taxi gönnen oder auf Bus und Bahn umsteigen. Denn: "Man sollte nirgends ins Auto steigen, wo man sich unsicher fühlt."

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