...abgeschnittenen Heck ist den Designern ein echtes Ausrufezeichen gelungen. Kein Wunder, dass sich dieser Mercedes verkauft wie geschnitten Brot. Von der gesamten C-Klasse wurden seit Jahresbeginn 321.200 Fahrzeuge verkauft – ein Plus von 13,7 Prozent. Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-BenzCars, Vertrieb und Marketing: „Getragen wurde das Wachstum insbesondere von der neuen Generation.“ Tendenz steigend. Eine Probefahrt im Coupé:
Mercedes-Benz: Die neue Generation der C-Klasse
Bei der AMG-Ausstattungsvariante fühlt sich das noch besser an. Doch Vorsicht! Was so aussieht wie ein AMG ist kein echter. Denn der ist ein ganz anderes Kaliber. Aber noch einmal kurz in die Mecker-Ecke: Alles gut beim C-Klasse Coupé, doch weil es ein echter Mercedes ist, hat es leider auch das umständliche Command-System. Man würde sich wünschen, dass die Stuttgarter das von Apple überarbeiten lassen.
Nun aber mindestens in die Königs-, wenn nicht sogar in die Kaiserklasse der Coupés. Der C 63 AMG ist ein echter Hammer. Angetrieben von der gleichen Maschine wie der SLS, allerdings mehr als 100 PS schwächer (457 PS), ist er ein echtes Höllengerät (0 auf 100 in 4,3 Sekunden). Mit dem Diffusor unter dem Heck, der einst die Formel fast zum Einstürzen brachte, wirkt er wie ein Muscle Car, aber eines das mit der Eleganz von Mercedes gekreuzt wurde. Also nicht Fleisch gewordener Kleiderschrank im peinlichen weißen, ärmellosen Shirt, sondern ein Muskelprotz im Armani-Anzug. Entsprechend ist auch der Preis. Ohne das Performance Package (zusätzliche 30 PS) kostet der C 63 ab 72.590 Euro. Fazit: Die neue C-Klasse darf umbenannt werden – in die hohe C-Klasse.
RDF


© Mercedes BenzRassig: Das Heck des Zweitürers ist bulliger geworden.
© Mercedes BenzLounge-Gefühl: Das Cockpit wirkt fast wie das der E-Klasse.









































