Banksparpläne vergleichen: Vermögenswirksame Leistungen

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Die meisten Arbeitgeber zahlen ihren Mitarbeitern Vermögenswirksame Leistungen. Eine gute Möglichkeit, zusätzlich ein finanzielles Polster aufzubauen. Foto: Andrea Warnecke

Als schneller Notgroschen sind Vermögenswirksame Leistungen nicht geeignet. Denn die stattliche Prämie gibt es erst nach rund sieben Jahren. Auch wer einen Vertrag abschließen will, sollte das mit Bedacht tun.

Berlin (dpa/tmn) - Zwischen 6,65 Euro und 40 Euro im Monat können Arbeitnehmer von ihrem Chef als Vermögenswirksame Leistungen (VL) erhalten. Geringverdiener bekommen unter Umständen zusätzlich einen staatlichen Zuschuss. Wer das Geld sicher anlegen will, kann beispielsweise einen Banksparplan nutzen.

Doch die Angebote sollten Sparer genau vergleichen, denn die Konditionen unterscheiden sich bei den einzelnen Instituten stark. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin.

Die Verbraucherschützer haben in einer Stichprobe die Konditionen von zwölf Geldinstituten abgefragt. Insgesamt boten nur sechs Institute überhaupt die Möglichkeit an, einen Banksparplan abzuschließen.

Davon forderten zwei Banken, dass der Kunde mindestens 10 oder 25 Euro einzahlt - also mehr als den Mindestbetrag der VL von 6,65 Euro pro Monat. Besonders große Unterschiede stellten die Verbraucherschützer bei der Rendite fest. Sie lag zwischen 0,95 und 3,3 Prozent. Der Grund dafür: Manche Kreditinstitute boten ihren Kunden einen Festzins ohne Bonus an, andere Banken stockten den variablen Zins mit Bonus-Zahlungen auf.

VZ NRW: Details zur VL-Stichprobe

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