Geldvermögen steigt

Bundesbürger sparen trotz Niedrigzinsphase

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Immernoch besitzen viele Bürger in Deutschland ein Sparbuch. Foto: Daniel Karmann

Die Bürger in Deutschland sparen gerne konventionell. Ein Risiko wagen sie eher nicht. Das belegt auch eine Studie.

Berlin (dpa/tmn) - Trotz der Niedrigzinsphase legen die Bundesbürger regelmäßig Geld beiseite. Die Sparquote - also das Verhältnis von verfügbaren Einkommen und Erspartem - lag im ersten Halbjahr 2016 saisonbereinigt bei 9,7 Prozent.

Im Vergleich zu den Vorjahren bleibt die Sparquote demnach stabil - sie lag knapp unter dem langjährigen 10-Jahresschnitt. Das teilt der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) mit. Insgesamt ist das Geldvermögen der Bundesbürger im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 242 Milliarden Euro gestiegen, berichtet der BVR. Es lag Ende 2015 bei rund 5,5 Billionen Euro. Dabei verzeichneten Bankeinlagen im Jahr 2015 einen Zufluss in Höhe von 86,6 Milliarden Euro. Derzeit haben sie einen Anteil von 39 Prozent am gesamten Geldvermögen.

Vergleichbar hoch liegt das Versicherungsvermögen derzeit - ihr Anteil am gesamten Geldvermögen liegt derzeit bei 38 Prozent. Im Bereich der Wertpapiere gab es im Jahr 2015 einen Zufluss von 31,9 Milliarden Euro. Insgesamt macht deren Anteil derzeit 23 Prozent des Geldvermögens der Bundesbürger aus.

BVR: Studie zum Sparverhalten

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