Du müffelst: Eltern sollten Klartext sprechen

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Die Teenis machen in der Pubertät schon eine sehr anstrengende Phase durch. Doch Eltern sollten dennoch nicht davor scheuen ihrem Kind auch mal zu sagen, wenn es unangenehm riecht. Foto: Silvia Marks

Pubertät kann anstrengend sein. Hormone und Haut spielen verrückt. Und auch der Körpergeruch verändert sich stark. Wie geht man eigentlich als Eltern damit um?

Fürth (dpa) - Irgendwann werden aus süßen Kinderfüßen Stinkelatschen. Spätestens in der Pubertät fangen Jugendliche an, zu schwitzen und unangenehm zu riechen. Einigen ist das völlig egal. Eltern sollten in diesem Fall deutlich werden: "Du riechst nicht gut. Es würde helfen, wenn du duschst"

Dies rät Ulric Ritzer-Sachs von der Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Zeigt das keine Wirkung, können Eltern weiter erklären: "Es kann sein, dass du dadurch doofe Reaktionen bekommst. Davor möchte ich dich bewahren."

Eltern können beruhigt sein: Meist werden Jugendliche bei der Körperpflege von selbst penibel - meist, wenn die erste Freundin oder der erste Freund vor der Tür stehen. Grundsätzlich sollten Eltern ihr Kind schon so früh wie möglich zur Selbstständigkeit erziehen und Regeln festlegen wie "Nach dem Sport wird immer geduscht". Hat sich so etwas etabliert, wird im Teenageralter meist weniger darüber diskutiert.

Weigern sich Kinder vehement, ein Deo zu benutzen, sollten Eltern das so hinnehmen. "Aber die Kinder müssen dann auch entsprechende Reaktionen aushalten können."

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