Rathaus gestürmt: Mit Fanfaren und Standarten

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Traunstein - Mit Fanfarenklängen, wehenden Standarten und lauten Böllerschüssen stürmten am Unsinnigen Donnerstag die Faschingsgesellschaften das Rathaus.

Faschings-Special:

Mit frischen Fanfarenklängen, wehenden Standarten und lauten Böllerschüssen, um Eindruck zu schinden, setzten am Unsinnigen Donnerstag die drei Traunsteiner Faschingsgesellschaften Veitsgroma Zunft, Traunsteiner Familienfaschingsgruppe und Faschingsfreunde Blau-Weiß Kammer mit vereinten Kräften und letztlich auch erfolgreich zum Sturm auf das Traunsteiner Rathaus an. 

Zunächst aber stockte der Überfall vor dem Rathausfoyer an einer Wand von alten Schachteln, pardon alten Kartons, damit kein Missverständnis aufkommt. Da nützte auch der Rathausschlüssel nichts, den das Veitsgroma Prinzenpaar Christian II. und Corina I. anlässlich ihrer Inthronisation von Oberbürgermeister Manfred Kösterke bekommen hatte. Im Gegenteil, in cooler Wyatt-Earp-Manier verwehrte Sheriff Mane den Faschingsnarren den Zutritt in sein Hauptquartier. Selbst wüste Drohungen der Vorsitzenden Sonja Preisach (Veitsgroma), Franz Haberlander (Familienfaschingsgruppe) und Martin Litwinschuh (Blau-Weiß Kammer) konnten das Stadtoberhaupt mit seinen Stadträten und Stadtangestellten nicht zur Aufgabe bewegen. Was sie nicht schafften, das erledigten die Prinzessinnen Corina I. und Caro I. dann mit ihrem gewinnenden Charme, dem Kösterke prompt erlag (Bild links). Dann führten die Faschingsvereine ein sehenswertes Programm auf. Die Prinzenpaare der Veitsgroma und der Blau-Weißen tanzten liebreizend ihre Prinzenpaarwalzer. Die Kammerer Faschingsfreunde hatten ihre Kindergarde und Jugendgarde mitgebracht, die mit ihren Vorführungen viel Applaus ernteten. Auch die Kindergarde (Bild rechts) und die Jugendgarde der Veitsgroma tanzten durch das Foyer.

Buthke (Chiemgau-Zeitung)

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