Pfeiffersches Drüsenfieber kann vor allem bei Heranwachsenden und jungen Erwachsenen einen schweren Verlauf nehmen. Der Körper erholt sich dann nur langsam. „Viele Pfeiffer-Patienten klagen wochenlang über anhaltende Erschöpfung, extreme Müdigkeit und Konzentrationsmangel. Vor allem Frauen leiden sehr“, sagt Doris Hartwig-Bade vom Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte. Bei Kindern verläuft die Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) dagegen meist problemlos.
Die Erkrankung beginnt häufig mit Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Dann folgen meist Fieber, eine Schwellung der Lymphknoten sowie starke Halsschmerzen wegen einer Rachen- beziehungsweise Mandelentzündung.
Am häufigsten wird das Epstein-Barr-Virus durch Speichelkontakt - durch den Mund übertragen. Der Erreger ist weitverbreitet, verursacht aber nur in seltenen Fällen das Pfeiffersche Drüsenfieber (Mononukleose).
Über 95 Prozent der Erwachsenen haben eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) hinter sich. Nach einer einmaligen Erkrankung bleibt man normalerweise lebenslang immun, erkrankt also nicht nochmal an Mononukleose.
dapd








