Auf die Parzelle genau: Eom Weinlagenatlas online

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Auch ein Gottesacker darf nicht fehlen in der Pfalz zwischen Edenkoben und Landau. Screenshot: Deutscheweine.de Foto: Deutscheweine.de

Wer wissen möchte, woher Wein aus Deutschland kommt, kann im Internet nachschauen. Unter "Deutscheweine.de" alles bis hin zum Herrenbuckel.

Berlin (dpa/tmn) - Rosengarten und Mandelhang, Schlossberg und Herrenbuckel, Kirchenstück oder Zechpeter: Die Lagen der Weinberge in vielen deutschen Anbaugebieten tragen oft uralte und manchmal auch urkomische Namen.

Wer einmal genauer nachschauen möchte, wo der Tropfen, den er gerade getrunken hat, herkommt, kann das unter "Deutscheweine.de" in einem neuen digitalen Weinlagenatlas tun. Darin hat das Deutsche Weininstitut (DWI) mit Unterstützung der zuständigen Landesämter die Einzellagen von zehn deutschen Weinanbaugebauten auf einer Landkarte abgebildet - und zwar auf die Parzelle genau.

Oben rechts in der Karte findet sich ein Suchfeld, in das per Freitext gezielt nach Lagen, Ortsnamen und Anbaugebieten gesucht werden kann. Da die Weinlagen in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich detailliert erfasst werden, sind etwa die Informationen zu den baden-württembergischen Einzellagen besonders umfangreich. In den Bereichen der Karte werden so zusätzliche Informationen zur Bodenformation, Höhe, Durchschnittstemperatur und dem Mittel der jährlichen Niederschläge angegeben.

Das DWI verspricht, dass die Lagenkarte jährlich aktualisiert wird und mittelfristig auch die noch fehlenden genauen Lagen der Anbaugebiete Franken, Sachsen, und Saale-Unstrut aufgenommen werden sollen.

Weinlagenkarte

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