Neugeborene auf der Intensivstation

Hier umarmt ein Baby seinen Zwillingsbruder zum letzten Mal

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Die erste Begegnung der Zwillingsbruder war gleichzeitig ein Abschied.

St. Lucie County (USA) - Ein Bild rührt derzeit Tausende im Netz zu Tränen. Es zeigt ein Neugeborenes, das seinen Zwillingsbruder umarmt - zum ersten und letzten Mal.

Brandy Guettler und Tommy Buchmeyer aus St. Lucie County im US-Bundesstaat Florida freuten sich riesig, als sie ihre Zwillinge bekamen. Am 18. August erblickten Mason und Hawk das Licht der Welt. Doch die Freude der frischgebackenen Eltern wich einer großen Angst, denn der kleine Hawk war todkrank. Die Ärzte diagnostizierten eine Zwerchfellhernie. Die seltene Fehlbildung führt dazu, dass die Organe aus dem Bauch des Neugeborenen in den Brustkorb rutschen und so verhindern, dass sich die Lunge gesund entwickelt. Sofort wurde Hawk auf die Intensivstation verlegt. 

Die erste Berührung der beiden Brüder

Eine Krankenschwestern schlug den Eltern vor, dass sich die beiden Brüder am Krankenbett kennen lernen sollten. Ein Foto, das die Mutter auf ihr Facebook-Profil stellte, dokumentiert diese erste Begegnung des Zwillingspaars. "Dieses Bild wurde elf Tage nach der Geburt aufgenommen", heißt es in dem Kommentar zu dem herzzereißenden Bild. "Es war das erste Mal, dass sich die beiden berührt haben. So bald Mason Hawk gespürt hat, hat er nach seinem Arm gegriffen und gelächelt."

Zehntausende Facebook-Nutzer teilten und kommentierten den emotionalen Schnappschuss. Doch die liebevolle Umarmung sollte ein Abschied sein, wie tz.de berichtet.

Verzweifelt versuchten die Ärzte, Hawk am Leben zu erhalten, das Neugeborene musste mehrere Operationen über sich ergehen lassen. Doch leider waren alle Bemühungen am Ende umsonst. Hawk starb am 7. September, nur drei Wochen nach seiner Geburt.

"Heute sind unsere Herzen von Trauer erfüllt", schrieben die Eltern auf Facebook an dem Tag. "Unser süßer kleiner Junge wurde nach Hause gerufen, um bei Jesus zu sein. Er ging sehr friedlich und wir wissen jetzt, dass er nicht mehr leiden muss."

hn/tz.de

Quelle: rosenheim24.de

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