Drahtlose Tastaturen: Auf Bluetooth-Übertragung setzen

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Tastaturen mit Kabel lassen den Schreibtisch nicht immer ordentlich aussehen - sicherer sind sie jedoch in jedem Fall. Foto: Jochen Lübke

Wer einen aufgeräumten Arbeitsplatz ohne Kabel-Wirrwarr bevorzugt, arbeitet gerne mit drahtlosen Tastaturen. Es lohnt jedoch, etwas mehr Geld zu investieren - denn günstige Modelle haben oft eine gefährliche Sicherheitslücke.

Berlin (dpa/tmn) - Beim Kauf drahtloser Tastaturen sollten Computernutzer nach Ansicht von Experten Modelle wählen, die auf die Funktechnik Bluetooth setzen. Wie das US-Sicherheitsunternehmen Bastille berichtet, sind gerade billige Modelle, die auf andere Funkstandards setzen, unsicher.

Tastatureingaben könnten mit Hilfe von günstige Geräten aus dem Elektrofachhandel leicht aus der Distanz mitgeschnitten werden. So könnten Angreifer zum Beispiel in den Besitz von Passwörtern, Nutzernamen oder Kreditkartendaten geraten.

Der Grund: Angreifbare Tastaturen kommunizieren über einen kleinen USB-Stick mit dem PC, der Datenverkehr wird nicht verschlüsselt. Insgesamt wurden zwölf Geräte getestet, davon waren acht unsicher.

Die Empfehlung der Forscher: Statt drahtloser Tastaturen sollte man lieber Modelle mit Kabel nutzen. Und wenn es doch ein drahtloses Modell ist, so sollte eins gewählt werden, das per Bluetooth oder anderer hochwertiger Technik funkt.

Mitteilung von Bastille (Englisch)

Liste der betroffenen Geräte (Englisch)

Fragen und Antworten zur Sicherheitslücke (Englisch)

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