Postfach als Safe: Dateien verschlüsselt mailen

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Für Android gibt es zahlreiche Alternativen zur Standard-Mail-App. Foto: Sonya Schönberger

Noch immer setzt längst nicht jeder E-Mail-Verschlüsselung ein. Und wenn doch, macht es der Empfänger vielleicht nicht, oder die von beiden Seiten genutzten Kryptosysteme sind unterschiedlich.

Berlin (dpa/tmn) - Wer vertrauliche Dokumente auf die Schnelle sicher per E-Mail verschicken möchte, kann auf Windows-Bordmittel zurückgreifen. Dazu werden die betreffenden Dateien markiert. Als nächstes klickt man mit der rechten Maustaste auf eines der ausgewählten Icons.

Danach wählt man "Senden an/ZIP-komprimierter Ordner". Nun komprimiert Windows schon einmal alle Dateien in einem ZIP-Ordner. Als nächstes klickt der Anwender mit der rechten Maustaste auf den Ordner, wählt "Eigenschaften/Erweitert" und aktiviert das Kontrollkästchen "Inhalt verschlüsseln, um Daten zu schützen". Danach wählt man "OK" aus, um das "Erweitert"-Fenster zu schließen, und klickt im verbliebenen Fenster nacheinander auf "Übernehmen/Anwenden" und auf "OK".

Danach lässt sich ein Passwort zur Verschlüsselung eingeben. Dieses kann man dem Empfänger telefonisch oder besser noch persönlich mitteilen, damit dieser den Ordner beim Öffnen wieder entschlüsseln kann. Vielleicht hat man für solche Zwecke ja auch schon einmal irgendwann gemeinsam ein Passwort festgelegt.

Ein verschlüsselter ZIP-Ordner, den man sich an seine E-Mail-Adresse schickt, taugt auch als digitaler Daten-Safe für Reisende: Darin lassen sich Urlaubs- und Versicherungsunterlagen sowie Kopien von Ausweisen, Impfpässen oder anderen Dokumenten sicher für den Notfall speichern.

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