Stiftung Warentest zieht einen Vergleich

"Pack gehört gesteinigt" - Diese Konsequenz haben Hetz-Kommentare!

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Der Ton im Netz wird immer rauer und es scheint mittlerweile zum Alltag vieler User zu gehören, andere zu beleidigen oder volksverhetzend zu kommentieren. Stiftung Warentest zeigt nun die Konsequenz:

Viele Internetnutzer machen sich keine Gedanken darüber, was ihre Kommentare für Konsequenzen haben können - und wie sie sich auf den Geldbeutel auswirken können. Am Dienstag veröffentlichten wir auf der Facebook-Seite von innsalzach24 einen Großeinsatz der Polizei in Waldkraiburg. Vor einer Asylbewerber-Unterkunft. Trotz des eindeutigen Hinweises der Redaktion, dass beleidigende und rassistische Kommentare entfernt werden, machten einige User genau vor diesen nicht Halt. Die Facebook-Nutzer beleidigten sich gegenseitig und die Redaktion war einmal mehr dem Vorwurf der "Lügenpresse" ausgesetzt. Es wurde munter diskutiert und frei Schnauze gehetzt. Über fünf User wurden daraufhin - nach mehrfachen Vergehen gegen die Netiquette - von der Facebook-Seite verbannt

Diese satten Strafen erwarten die Kommentatoren

Mit dem Phänomen der immer weiter sinkenden Hemmschwelle im Internet, das sicherlich auch durch den vermeintlichen Deckmantel der Anonymität im Internet ausgelöst wurde, hat nicht nur unsere Redaktion zu kämpfen. Aus diesem Grund hat die Stiftung Warentest unterschiedliche Hetz-Kommentare im Netz und ihre Konsequenzen veröffentlicht. 

So steht auf den Ausspruch "Dieses Pack gehört gesteinigt" eine Geldstrafe von 1.380 Euro. Wer den Holocaust verleugnet und öffentlich den Juden die Schuld an ihm gibt, könnte um 5.000 Euro leichter werden. 

Hier der Überblick der Stiftung Warentest:

bp

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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