Studie: Mehrheit der Deutschen gehören nicht zur digitalen Gesellschaft

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Junge Menschen sind laut Studie Trendnutzer: Bei den Trendnutzern ist häufig die ganze Bandbreite an digitalen Geräten vorhanden.

Berlin. Zwar haben die meisten Deutschen Zugang zum Internet, aber nur jeder Vierte nutzt das Internet tatsächlich im Alltag. Das ist das Ergebnis der Studie „Digitale Gesellschaft in Deutschland – Sechs Nutzertypen im Vergleich“, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde.

„Wir sprechen bereits seit geraumer Zeit von einer digitalen Gesellschaft, sehen aber anhand der jetzt vorliegenden Ergebnisse recht deutlich, dass in Deutschland ein Großteil noch nicht darin angekommen ist“, so Dr. Ulrich Hermann, Mitglied des D21-Gesamtvorstandes.

Die Typologie, für die TNS Infratest 1014 Personen deutschlandweit befragte, zeigt, dass mit 35 Prozent digitalen Außenseitern und 30 Prozent Gelegenheitsnutzern eine deutliche Mehrheit der deutschen Bevölkerung entweder gar nicht oder nur bedingt an einer digitalen Gesellschaft teilhat.

„Diese Teilung der Gesellschaft in Teilnehmer und Nichtteilnehmer an den neuen Informations- und Kommunikationstechniken und ihren Möglichkeiten ist angesichts des einhergehenden Strukturwandels für eine Wissensgesellschaft das zentrale Zukunftsproblem“, so Hermann. Dem müsse ssich auch die Politik annehmen.

Die Studie zeigt zudem, dass es längst nicht mehr nur um die unterschiedliche Breitband-Ausstattung gehe. Auch bei Kompetenz und Wissen spalte sich die Gesellschaft in digitale Insider und und Außenseiter. (tat)

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