Umfrage: Messenger-Apps sehr beliebt

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Messenger-Apps für das Smartphone gehören für zwei von drei Internetnutzern aus Deutschland zur mobilen Kommunikation dazu. Foto: Andre Warnecke

Die SMS lebt weiter, wird aber mit jedem Jahr ein Stückchen unpopulärer. Mittlerweile nutzen mehr als zwei Drittel der deutschen Internetnutzer Messenger-Apps. Die bieten zahlreiche Vorteile - viele setzen mittlerweile auch auf Verschlüsselung.

Berlin (dpa/tmn) - Textnachrichten sind schön und gut, Nachrichten mit Fotos, Videos und Emojis offenbar aber besser. Beim Austausch per Smartphone setzen über zwei Drittel aller deutschen Internetnutzer (69 Prozent) auf Messenger-Apps. Das ergab eine repräsentative Umfrage des IT-Verbands Bitkom.

Demnach ist Whatsapp mit einem Anteil von 63 Prozent der Favorit der Deutschen vor Skype (16 Prozent) und dem Facebook Messenger (15 Prozent). Apples iMessage ist für rund jeden Zehnten (9 Prozent) das Mittel der Wahl. Der rein auf Bildern und Videos aufbauende Messenger Snapchat wird bislang selten benutzt: Nur rund 2 Prozent gaben an, in den vergangenen vier Wochen eine Nachricht damit versandt zu haben.

Die SMS ist angesichts der Messenger-Konkurrenz weiter auf dem Rückzug. Nach dem Rekordjahr 2012 mit rund 60 Milliarden versandten SMS in Deutschland wurden 2015 nur noch rund 16,6 Milliarden Textnachrichten versandt. Trotzdem punktet die SMS vor allem mit Kompatibilität. Als etablierter Standard taugt sie zum Austausch auch mit dem ältesten Mobiltelefon.

Die Vorteile der Messenger gegenüber der SMS: Neben Bildern und Fotos, Videos, Audionachrichten und Umfragen lassen sich mit ihnen auch mehrere Nutzer zu Gruppenunterhaltungen zusammenschalten. Kleinere Anbieter wie Threema oder Signal haben außerdem die Privatsphäre als Geschäftsprinzip entdeckt und bieten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und weitgehende Anonymität bei der Nutzung - ein Beispiel, dem mittlerweile auch die großen Anbieter folgen. Bitkom Research hatte 1023 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt.

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