Das angebliche Krokodil in einem bayerischen Badesee hat sich als Biber entpuppt. „Die Auswertung der Wildkameras in dem Uferbereich hat keine Anzeichen auf ein Krokodil ergeben“, sagte Stadtsprecher Lothar Mulzer am Montag. Damit werde die Akte „Klausi“ geschlossen. Nach Rücksprache mit dem Biberbeauftragten des Landkreises Schwandorf sei davon auszugehen, dass es sich bei dem Tier, das zwei Zeugen gesehen hatten, um einen Biber gehandelt habe. Das Badeverbot am Mittleren Klausensee wurde aufgehoben.
Sommerloch-Tiere: Von Bruno bis Yvonne
Die Behörde wertete 3700 Bilder aus den Fotofallen aus. „Es waren Füchse, Graureiher, freilaufende Hunde und abgebrochene Äste darauf zu sehen, aber kein Krokodil“, sagte Mulzer. Es sei nicht nötig gewesen, einen Reptilien-Experten zu Rate zu ziehen. Schwandorfs Oberbürgermeister Helmut Hey (SPD) sowie der Ordnungsamtsleiter und ein Feuerwehrmann hätten die Bilder ausgewertet.
„Jetzt kann wieder Ruhe einkehren“, sagte Mulzer. Es könne auch wieder unbeschwert in den Seen gebadet werden. Vor allem im angrenzenden Naturfreibad Klausensee waren die Gäste in den vergangenen Tagen ausgeblieben. Dabei liegt das Gewässer, in dem „Klausi“ vermutet wurde, mehrere hundert Meter entfernt.
dpa

























