Al-Khatib hatte zur Überraschung von Freund und Feind am Wochenende bekannt gegeben, dass er bei der Landtagswahl im Stimmkreis Neuburg-Schrobenhausen nun doch nicht gegen den Ministerpräsidenten antreten will. „Ich habe in meinem Stimmkreis noch gar nicht mit dem Wahlkampf begonnen und mein Gegenkandidat hat trotzdem schon aufgegeben“, spottete Seehofer auf Facebook, worüber die „Süddeutsche Zeitung“ (Montag) berichtete. „Das soll mir erstmal einer nachmachen.“
Der große Facebook-Knigge
„Sehr geehrter Herr Al-Khatib, das tut mir aufrichtig leid!“ entschuldigte sich Seehofer daraufhin umgehend. „Selbstverständlich hätte es von mir nie eine Bemerkung gegeben, wenn dies auch nur ansatzweise bekannt gewesen wäre.“ Er wünsche Al-Khatib und seiner Familie von Herzen alles Gute. „Meine Gedanken sind bei Ihrer Frau. Horst Seehofer.“ Er werde Al-Khatib außerdem einen Brief schreiben, sagte der CSU-Chef am Rande der Landtagssitzung.
dpa



























