Wie Opel am Donnerstag mitteilte, soll der Astra nur noch im britischen Ellesmere Port und in Gliwice (Polen) produziert werden. In diese beiden Werke will die Tochter des US-Autoriesen General Motors (GM) insgesamt 300 Millionen Euro investieren.
Die schönen Opel von einst
Ziel bleibe aber, auch Rüsselsheim als modernstes Werk von Opel/Vauxhall in Europa voll auszulasten. Wie das konkret gehen soll, soll in Gesprächen zwischen Management und Betriebsrat geklärt werden.
Die Entscheidung für das britische Werk ist dabei aus Sicht von Dudenhöffer nicht nachvollziehbar. „Ellesmere Port kam wie Phoenix aus der Asche“, sagte er. Das Werk sei eines der ältesten, das der US-Mutterkonzern General Motors in Europa habe.
Das Werk Bochum hat nach Angaben des Betriebsrats inklusive Partnerbetriebe rund 4.800 Beschäftigte. Am kommenden Montag ist dort eine Betriebsversammlung mit Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke geplant. Auch NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) will teilnehmen.
dapd/dpa




















