Das geht aus einer Untersuchung des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hervor, aus der die Frankfurter Allgemeine Zeitung zitiert.
Demnach verdrängen Zeitarbeiter Stammbelegschaften nicht: „Vielmehr dienen sie vornehmlich als Arbeitskräftereserven und Antwort auf notwendige Flexibilisierung“, zitiert die Zeitung aus der Studie. Ein Aufbau von Zeitarbeit bei gleichzeitigem Abbau der Stammbelegschaft sei „nur sehr selten zu beobachten“. Selbst während der Wirtschaftskrise in den Jahren 2008 und 2009 sei dies nur in drei Prozent der Kundenunternehmen der Fall gewesen. In jedem vierten Fall sei sogar das Gegenteil passiert: Wurde Zeitarbeit abgebaut, wuchs die Zahl der Stammkräfte, was auf Übernahmen hindeuten könne.
dpa











