Wissenschaftler der Ryukyu-Universität in Okinawa hatten in einer Studie Schmetterlinge aus der Familie der Bläulinge untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass noch bei Nachkommen bis zur dritten Generation Missbildungen auftreten. Das berichten die Forscher im Fachmagazin Scientific Reports.
Im September 2011 fingen die Forscher wiederum 238 Schmetterlinge in der Gegend um Fukushima. 28 Prozent von ihnen zeigten Missbildungen. Bei deren Nachkommen waren es sogar 52 Prozent.
Es sei eindeutig, dass die Schmetterlinge durch die Strahlung geschädigt worden seien. Auf andere Tierarten lassen sich diese Ergebnisse aber nicht ohne weiteres übertragen, heißt es in der Studie.
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