Außenministerin Clinton fordert von Karsai Reformen

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
US_Außenministerin Hillary Clinton

Bonn - US-Außenministerin Hillary Clinton hat die Regierung des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai zu politischen Reformen aufgefordert. Dies sei die Voraussetzung für weitere finanzielle Unterstützung.

“Afghanistan steht vor neuen Haushaltsdefiziten, die neue Quellen für Wachstum und Einnahmen erforderlich machen“, sagte Clinton. “Und viele der hier versammelten Länder sehen, dass auch die internationale Gemeinschaft mit Budgetzwängen zu kämpfen hat. Es ist also entscheidend, dass wir eine umfassende und wirksame Strategie entwickeln, mit der wir die Ressourcen und deren Verwendung optimieren können.“

“Wir sind hier in Bonn, weil jeder von uns Verantwortung trägt, der er nachkommen muss, wenn wir erfolgreich sein wollen“, sagte die US-Außenministerin. Sie begrüßte, “dass die afghanische Regierung selbst Verpflichtungen eingegangen ist, die sie erfüllen muss, das sie schwierige Entscheidungen für Reformen treffen muss“.

Diese Stars kamen zu Bill Clintons Geburtstagsparty

Diese Stars kamen zu Bill Clintons Geburtstagsparty

Clinton betonte, die “wechselseitige Rechenschaftspflicht“ werde “im Zentrum aller Verpflichtungen stehen, die wir eingehen“. Ausdrücklich lobte sie Karsai für dessen Versprechen, 2014 faire Präsidentenwahlen zu organisieren.

Die Außenministerin forderte die internationale Gemeinschaft auf, weiterhin für die Ausbildung der afghanischen Sicherheitskräfte zu sorgen. Zugleich betonte sie, “dass wir weiterhin gemeinsam gegen jene vorgehen werden, die nicht bereit sind, den Konflikt zu beenden“.

Clinton bedauerte, dass Pakistan die Konferenz in Bonn boykottiert. “Die gesamte Region ist an der Zukunft Afghanistans interessiert und hat viel zu verlieren, wenn Afghanistan wieder eine Quelle des Terrorismus und der Instabilität wird“, sagte sie. Deswegen hätte Pakistan zu dieser Konferenz beitragen können. Die Außenministerin betonte: “Niemand in diesem Raum ist mehr als die USA daran interessiert, ein korrektes Bild von dem zu bekommen, was bei dem jüngsten Grenzzwischenfall passierte.“

dpa

Zurück zur Übersicht: Politik

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser