Euro-Hilfspaket: CSU für Änderung

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Berlin - Die CSU-Landesgruppe im Bundestag dringt auf Änderungen am geplanten längerfristigen Euro-Hilfspaket. “Wir brauchen zumindest eine Vereinbarung darüber, wie die Hilfen, die jetzt aufgestockt werden sollen, zeitlich verteilt werden“.

Das sagte der Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU im Bundestag, Stefan Müller, der Nachrichtenagentur dpa vor dem EU-Gipfel in Brüssel. “Sie sollten nicht im Rahmen einer Einmalzahlung erfolgen, sondern zeitlich gestreckt werden über mehrere Jahre.“ Dies hatte auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag vor der Unionsfraktion verlangt.

Der CSU-Politiker dringt außerdem auf harte Bedingungen für Finanzhilfen an EU-Länder in Not. “Ohne dass jedes Land, das Hilfen braucht, seine Hausaufgaben erledigt, kann es auch zukünftig keine Hilfen durch die anderen EU-Länder oder Euro-Länder geben“, sagte Müller. Er hält es außerdem für nötig, “dass der Bundestag bei jeder einzelnen Hilfsmaßnahme zukünftig beteiligt wird“.

dpa

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