Einwanderungspolitik: Romneys Rückzieher

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Washington - Kurz vor dem ersten TV-Duell zwischen den US-Präsidentschaftskandidaten weicht Herausforderer Mitt Romney seine harte Linie in der Einwanderungspolitik auf.

Im Fall eines Wahlsiegs würde er den von US-Präsident Barack Obama angeordneten Abschiebestopp für junge Einwanderer ohne gültige Dokumente aufrechterhalten, sagte der Republikaner der Zeitung „Denver Post“ am Dienstag (Ortszeit). Bislang hatte Romney dies abgelehnt.

Um in den besonders umkämpften Staaten - den sogenannten Swing States - zu siegen, braucht Romney aber nach Experteneinschätzung 40 Prozent der Latino-Stimmen. Bislang liegt er nach Umfragen weit darunter.

Nun erklärte Romney, er werde den Immigranten ihre Visa nicht wegnehmen. „Ich werde eine Reform unseres Einwanderungssystems vorschlagen, um die Bedingungen für legale Einwanderung zu verbessern, so dass die Menschen keine Anwälte anheuern müssen, um herauszufinden, wie sie auf rechtmäßige Art hierherkommen können“, zitiert die Zeitung Romney.

dpa

Rubriklistenbild: © ap

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