EU-Ratspräsident fordert mehr Einsatz an EU-Grenzen

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Für Donald Tusk ist es notwendig, die Außengrenzen der EU notfalls auch energisch zu kontrollierren. Foto: Patrick Seeger

Berlin (dpa) - Deutschland sollte sich nach Einschätzung von EU-Ratspräsident Donald Tusk mehr beim Schutz der EU-Außengrenzen engagieren.

"Ich verstehe, wenn Deutschland aus historischen Gründen Schwierigkeiten damit hat, ein strenges Regime an seinen Grenzen zu errichten", sagte der frühere polnische Ministerpräsident der "Welt am Sonntag". "Aber europäische Führungsverantwortung heißt für Deutschland auch, die Außengrenzen Europas notfalls energisch in einer paneuropäischen Einheit zu kontrollieren."

Die osteuropäischen EU-Staaten, darunter Tusks Heimat Polen, haben Deutschland wiederholt aufgerufen, sich nicht nur auf die Aufnahme von Flüchtlingen zu konzentrieren sondern vor allem auf die Begrenzung des Zustroms an den Außengrenzen.

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