Gegen achtjähriges Gymnasium

Freie Wähler fordern Volksbegehren

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Geiselwind - Die Freien Wähler wollen ein Volksbegehren für eine Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 starten, wenn dieses Ziel im Landtag nicht erreicht werden kann.

Schüler sollen frei wählen können, ob sie acht oder neun Jahre bis zum Abitur auf der Schule sind. Die Teilnehmer der Landesmitgliederversammlung sprachen sich am Samstag in Geiselwind (Unterfranken) mit nur einer Gegenstimme für einen entsprechenden Auftrag an den Parteivorstand aus. „Ich kann mir vorstellen, dass wir die erste Hürde - 25 000 Unterschriften plus x zu sammeln - über den Sommer hinweg nehmen“, sagte Freie-Wähler Chef Hubert Aiwanger.

Das achtjährige Gymnasium in seiner jetzigen Form sei ein Fehler, der korrigiert werden müsse, sagte der bildungspolitische Sprecher Günther Felbinger. Er betonte aber: „Wir wollen nicht zurück zum alten G9. Das G8 hat auch einige gute Dinge hervorgebracht, die wir künftig nicht missen wollen.“ Dazu gehörten die vier verpflichtenden Abiturfächer und die Intensivierungsstunden zur Förderung individueller Begabungen. Über den genauen Weg und die möglichen Modelle soll in den kommenden Wochen diskutiert werden.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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