Liebe oder Hass: Dazwischen gibt's nichts

Guttenberg-Comeback: Das sagen unsere Leser

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Polarisiert auch eineinhalb Jahre nach seinem Rücktritt: Der frühere CSU-Politikstar Karl-Theodor zu Guttenberg.

München - Auch eineinhalb Jahre nach seinem Rücktritt als Verteidigungsminister polarisiert Ex-CSU-Superstar Karl-Theodor zu Guttenberg. Das zeigen die Kommentare unserer Leser zu einem möglichen Comeback.

Kein Thema sorgte am Wochenende auf unserem Portal für hitzigere Diskussionen als die Ankündigung von CSU-Parteichef Horst Seehofer, er wolle den früheren Verteidigungsminister nach den bayerischen Landtagswahlen 2013 reaktivieren. Nicht weniger leidenschaftlich wurde gestritten als sich auch die CSU-Politiker Monika Hohlmeier und Norbert Geis für ein "KT"-Comeback aussprachen.

Die Fronten unter unseren Lesern wurden schnell deutlich: Auf der einen Seite verhemente Guttenberg-Gegner, die seinen Ruf durch die Plagiatsaffäre für alle Zeiten ruiniert sehen. Auf der anderen Seite leidenschaftliche Guttenberg-Unterstützer, die dessen politische Leistung und Charisma rühmen. Liebe oder Hass: Dazwischen gibt's nichts.

Guttenberg: Der "Top Gun"-Minister a.D.

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Die Stimmen der Guttenberg-Gegner

Beispielhaft für den Furor der Anti-Guttenberg-Fraktion steht Paul Martin Wildenauer. Er schimpft: "Die werden auch nicht gescheiter, der Mann leidet unter einer narzistischen Persönlichkeitsstörung."

sol1 witzelt: "Die CSU wird grün - jetzt recycelt sie sogar Flaschen..."

Gemeindeplag argwöhnt, dass Seehofers Comeback-Idee für die Partei gehörig nach hinten losgehen könnte: "Ich gehe von mir aus, denn auch ich habe Guttenberg vor seiner Affäre geschätzt. Seehofer geht wohl davon aus, dass es noch immer genügend von denen gibt, die ihn schätzen. Aber mein Bauch sagt, der Schuss geht nach hinten los. Hier werden mehr Wähler vergrault, als hinzu gewonnen."

Ein vehementer Guttenberg-Gegner ist Kritikos, der mit Bezug auf zu Guttenbergs neue Heimat in den USA schriebt: "Dieser Gockel und Menschenverachter soll bleiben wo er ist. Bei den oberflächlichen Amis passt er besser ins System."

Einen Kalauer in Anspielung auf zu Guttenbergs Palgiatsaffäre hat Picaro raus: "Warum groß aufregen, wenn der Guttenberg wieder kommt, dann schickt er mit Sicherheit nur (s)eine Kopie!"

Die Stimmen der Guttenberg-Fans

Ichbins gefällt der frühere CSU-Hoffnungsträger immer noch besser als alle amtierenden Grünen-Politiker: "Lieber ein Guttenberg ohne Doktor, als die ganze grüne Politmischpoke in irgendeiner politischen Funktion!"

mimosa rechnet mit den Guttenberg-Kritikern ab: "Seid Ihr alle neidisch auf Gutti, weil er soviel hermacht und als Minister beliebter war als jeder andere? Ich möchte nicht wissen, was jeder von Euch und ich nehme mich da nicht aus, schon falsch gemacht hat? Jeder hat eine 2. Chance verdient. Die meisten Politiker, vor allem die von der SPD, stänkern gegen ihn, weil sie Angst haben, er könnte sie durch seine excellente Arbeit als Politiker, in die Bedeutungslosikeit führen. Der Neid vieler trieft förmlich aus dem PC."

Auch Willi schreibt sich geradezu in Rage angesichts der Feindseligkeit, die "KT" in vielen Kommentaren entgegenschlägt: "Nennen Sie mir bitte einen einzigen Glaubwürdigen Politiker. Was Guttenberg getan hat war sicherlich nicht in Ordnung aber er war auch der erste Politiker der den Deutschen Einsatz in Afghanistan als Krieg bezeichnet hat und nicht wie die Lügenbarone der Grünen und der SPD die dem Deuschen Bürger weis machen wollten das die Deutschen Soldatinnen und Soldaten zum Brunnen bauen da sind. Ausserdem sind wir Deutschen doch immer so tolerant. Wir geben doch jedem eine 2, 3 4, Chance, oder? Was ist mit den ganzem Mördern, Terroristen, Vergewaltigern, Kinderschändern, Gewaltbereiten Islamisten und Jugendlichen. Da schreien doch immer viele wenn man härtere Strafen fordert. Bei uns sitzen Leute im Bundestag die früher mit Steinen auf Polizisten los gegangen sind, Leute wie Trittin die das Deutsche volk bekämpfen wollen, alles Nachzulesen, usw. usw. Und bei Guttenberg regen sich jetzt alles auf. Gebt dem Mann ein 2. Chance denn das was derzeit als Politiker in Berlin so rumsitzt ist mit sicherheitauch nicht besser."

Auch Eremit  hätte kein Problem mit einem Guttenberg-Comeback: "Soll ruhig zurückkommen und sich zu Wahlen aufstellen, denke es gibt genügend Leute, die für ihn stimmen würden."

Rücktritt & Comeback: Diese Politiker haben es zurückgeschafft

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Fazit

In Sachen Guttenberg schwingt das Sympathie-Pendel zwischen zwei Extremen hin und her. Die User lieben ihn - oder sie können ihn nicht ausstehen. Zwischentöne sucht man vergeblich.

fro

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