Guttenberg gedenkt am Volkstrauertag toter Soldaten

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Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bei der Kranzniederlegung.

Berlin - Verteidigungsminister zu Guttenberg hat in Berlin der gefallenen Soldaten der Bundeswehr gedacht. Am Volkstrauertag wird der Toten beider Weltkriege und der Opfer des Nationalsozialismus erinnert.

Im Beisein von Hinterbliebenen nannte er die Namen der seit 2009 im Dienst gestorbenen Soldaten und legte am Ehrenmal der Bundeswehr in Berlin-Mitte einen Kranz nieder. Wie die Bundeswehr weiter mitteilte, beteiligten sich an der Zeremonie am Volkstrauertag auch der Generalinspekteur der Bundeswehr, Volker Wieker, Vertreter von Verbänden sowie Bundestagsabgeordnete.

Mit Kranzniederlegungen sollte am Nachmittag in Berlin in Anwesenheit von Bundespräsident Christian Wulff und weiterer Vertreter der höchsten Verfassungsorgane Deutschlands der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht werden. Zu der Kranzniederlegung an der Neuen Wache wurden auch Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) erwartet. Im Anschluss sollte im Plenarsaal des Bundestages eine zentrale Gedenkstunde stattfinden. Der Bundespräsident sollte das Totengedenken sprechen und Westerwelle eine Gedenkrede halten.

Am Volkstrauertag wird in Deutschland alljährlich der Toten beider Weltkriege und der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Der Tag geht auf einen Vorschlag des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge aus dem Jahr 1919 zurück. Die Neue Wache in Berlin-Mitte ist seit 1993 die zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik.

dpa

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