Merkel zu CDU-Basis: Atomausstieg wird Erfolgsgeschichte

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommt am Samstag in Berlin im Konrad-Adenauer-Haus zur Kreisvorsitzendenkonferenz der CDU.

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den auch in den eigenen Reihen umstrittenen Ausstieg aus der Atomenergie und die schwarz-gelbe Energiewende verteidigt.

Vor rund 140 CDU-Kreisvorsitzenden appellierte Merkel am Samstag in Berlin an die Parteibasis, den neuen Energiekurs zu einer Erfolgsgeschichte zu machen. “Ich glaube, dass es ein richtiger Schritt ist und ein Schritt ist, der uns viele Chancen bringt“, sagte die CDU-Chefin. Die CDU sollte die Beschlüsse nicht missmutig hinnehmen.

Die CDU-Chefin hob angesichts des Wirtschaftsbooms und sinkender Arbeitslosigkeit in Deutschland zugleich die Erfolge der schwarz-gelben Koalition hervor. Die Zahl der Arbeitslosen sei geringer als vor der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise. Inzwischen gebe es weniger als drei Millionen Arbeitslose. “Ich finde, das ist etwas, worüber man sich freuen kann.“

Die Bundesregierung: Merkel und ihre Minister

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Mit Blick auf den Ausstieg aus der Atomenergie bis zum Jahr 2022 verwies Merkel darauf, dass wie schon im Herbst weiter das Ziel bestehe, den Anteil erneuerbarer Energien auf 35 Prozent zu verdoppeln. Nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima müsse aber auch eine Volkspartei wie die CDU ihre Positionen überdenken und dürfe nicht die Augen vor der Realität verschließen.

Die Koalition aus Union und FDP kommt auch nach dem Kabinettsbeschluss zum Atomausstieg nicht aus dem Umfragetief. Nach jüngsten Umfragen würden Union oder FDP derzeit 35 Prozent der Stimmen erhalten. Grüne und SPD hätten dagegen mit 49 Prozent weiter eine absolute Mehrheit.

dpa

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