111 Millionen Euro Flutschäden an Deichen

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München – Die Flut hat an Bayerns Hochwasserschutzeinrichtungen Schäden in dreistelliger Millionenhöhe angerichtet. Der Schaden summiert sich auf 111 Millionen Euro.

Auf rund 111 Millionen Euro summiert sich der Schaden an Dämmen, Deichen und Messstationen, davon 42 Millionen in Oberbayern und 55 Millionen in Niederbayern.

Das sagte Umweltminister Marcel Huber (CSU) dem Münchner Merkur. „Wir alle haben die Bilder der Naturgewalten noch klar vor Augen und werden sie auch nicht so schnell vergessen.“ Der Staat habe zügig reagiert. „Aber auch die Bilder vom leidenschaftlichen Einsatz der unzähligen Helfer und Freiwilligen bleiben. Sie haben Unbezahlbares geleistet.“

Die Reparaturen liefen auf Hochtouren. In Südostoberbayern etwa begannen Deichfuß- und Ufersicherungsmaßnahmen an Salzach, Saalach und Tiroler Achen, Traun und Alz für drei Millionen Euro. Deiche werden zudem auf neueste Technik gerüstet, etwa im August mit Spundwänden als moderne Deichdichtung an der Mangfall in Kolbermoor. Huber sprach beim Hochwasserschutz von einer „Generationenaufgabe, die sich nicht von heute auf morgen erledigen lässt“.

Der Minister wird am Montag für die Maßnahmen an der Donau offiziell als „Donaubeauftragten“ Wolf-Dieter Rogowsky vorstellen. Zwischen Straubing und Vilshofen werden rund 600 Millionen Euro verbaut.

mm

Rubriklistenbild: © dpa

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