Oppermann: Die Linke ist Schuld an Wulff-Wahl

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Thomas Oppermann

Berlin - Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, attackiert die Linke. Er gibt der Partei die Schuld daran, dass Christian Wulff Bundespräsident geworden ist.

Die Kritik gilt dem Verhalten der Linken bei der letzten und der kommenden Bundespräsidentenwahl. „Die Linke hat einen Bundespräsidenten Christian Wulff erst möglich gemacht“, sagte Oppermann am Samstag in Berlin.

Lesen Sie dazu auch:

Seehofer schließt Wulff-Comeback nicht aus

Gauck trifft alle Parteien - auch die Linke

Feierlicher Abschied: Zapfenstreich für Wulff

„Joachim Gauck wäre 2010 bereits im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit zum Bundespräsidenten gewählt worden, wenn die Partei Die Linke ihn mitgewählt hätte“, erklärte Oppermann. „Uns wäre damit die Diskussion der letzten beiden Monate erspart geblieben“, sagte er mit Blick auf die Vorwürfe gegen Wulff. Die Linke hatte 2010 die Abgeordnete Lukrezia Jochimsen als eigene Kandidatin aufgestellt.

Das waren die deutschen Bundespräsidenten

Das waren die deutschen Bundespräsidenten

Jetzt verheddere sich die Partei erneut in einer Kandidatendebatte, kritisierte Oppermann. „Der innerparteiliche Streit bei der Linken scheint noch größer zu sein als der Streit zwischen Angela Merkel und Philipp Rösler.“

Die Linke will am Montag einen eigenen Kandidaten für die Wahl am 18. März benennen. Ursprünglich war diese Entscheidung bereits für Donnerstag erwartet worden.

dapd

Zurück zur Übersicht: Politik

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser