SPD: Salafisten betreiben "aggressive Propaganda"

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SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann unterstellt den Salafisten "aggressive Propaganda.

Berlin - Die SPD hat angesichts der kostenlosen Verteilung des Korans in Deutschland vor einer aggressiven Propaganda durch Salafisten gewarnt.

“Die bloße Verteilung des Korans ist nicht verboten“, sagte Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann am Freitag in Berlin. Die Gruppe der Salafisten benutze aber die Religion nur als einen Deckmantel. “Sie betreibt in Wirklichkeit eine aggressive Propaganda.“ Die Salafisten müssten weiter genauestens durch den Verfassungsschutz beobachtet werden.

“Nicht jeder Salafist ist ein Terrorist. Aber die Gruppe der Salafisten hat ein ambivalentes Verhältnis zur Gewalt und bietet einen Nährboden für Terrorismus“, sagte Oppermann. Es müsse daran gearbeitet werden, die Salafisten zu isolieren. “Wir sollten all jene Muslime unterstützen und bestärken, die einen modernen und weltoffenen Islam wollen.“

dpa

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