Sharon Stone, Bill Clinton,

Stars feiern Geburtstag von Schimon Peres

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Shimon Peres (2. v. r.) sitzt bei der Feier neben Israels Premierminister Benjamin Netanjahu (r.), dem ehemaligen US-Präsident Bill Clinton (2. v. l.)und der Sängerin Barbra Streisand .

Jerusalem - Sharon Stone, Robert De Niro und Bill Clinton: Prominente aus aller Welt haben am Dienstag dem israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres zu seinem 90. Geburtstag die Ehre erwiesen.

Politiker und Künstler aus aller Welt haben am Dienstag das politische Lebenswerk des israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres gewürdigt. Sie versammelten sich am Dienstag zu der von Peres jährlich veranstalteten Präsidentenkonferenz, die in diesem Jahr auch eine vorweggenommene Feier seines 90. Geburtstags am 2. August ist.

Barbra Streisand sang das jüdische Gebet „Avinu Malkeinu“, das Peres als „himmlisch“ bezeichnete, als er sie umarmte und auf beide Wangen küsste. Außerdem sang sie ihren Hit „People“.

Der frühere US-Präsident Bill Clinton kam mit einem Saxofon-Quintett auf die Bühne. Am Montag hatte er noch Israelis und Palästinenser zu Friedensgespräche gedrängt. Bei dem Fest für Peres ließ er die Politik beiseite: Peres sei „der letzte lebende Israeli, der noch König David gekannt hat“, scherzte Clinton.

Unter israelischen Kabinettsmitgliedern und israelischen Prominenten saßen die Stars Robert De Niro und Sharon Stone im Publikum. In der ersten Reihe saßen der frühere britische Premierminister und jetzige internationale Nahostgesandte, Tony Blair, und der ruandische Präsident Paul Kagame.

Aus aller Welt trafen Glückwünsche für Peres ein, so von US-Präsident Barack Obama, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Rockstar Bono.

Peres hat seit der Gründung des Staates Israel vor 60 Jahren die Politik des Landes entscheidend mitgeprägt, war zweimal Ministerpräsident und bekam 1994 zusammen mit dem damaligen Ministerpräsidenten Jizchak Rabin und dem palästinensischen Präsidenten Jassir Arafat den Friedensnobelpreis für das Friedensabkommen von 1993.

„Wir sehnen uns nach Frieden mit unseren Nachbarn“, sagte Peres. „Das Gestern zwischen und den Palästinensern ist voller Betrübnis. Ich glaube, dass das Israel von morgen und das Palästina von morgen unseren Kindern einen Funken Hoffnung bieten kann.“

AP

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