US-Medien: Trump wählt Gouverneur Pence als Vize

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Mike Pence ist Gouverneur des Bundesstaates Indiana. Foto: Rick D'elia

Die Auswahl eines Kandidaten für den Posten des Vizepräsidenten ist für Donald Trump sehr wichtig. Er selbst hat die Spekulationen darüber in den vergangenen Tagen ordentlich angeheizt. Nun wird nur noch ein Name genannt.

New York (dpa) - Im US-Präsidentschaftswahlkampf verdichten sich Hinweise, dass Donald Trump sich für den Gouverneur Mike Pence als seinen Vizepräsidentschaftskandidaten entschieden hat.

US-Medien berichteten unter Berufung auf nicht namentlich genannte Republikaner, der Entschluss sei für Pence gefallen oder laufe auf ihn hinaus. So schrieb die Zeitung "Indianapolis Star", der 57-Jährige werde Trumps Stellvertreter und steige dafür aus dem Rennen um die Wiederwahl zum Gouverneur aus.

Trumps Wahlkampfmanager Paul Manafort bestätigte das nicht. Er schrieb zeitgleich zu den Berichten, Trump werde in der "nahen Zukunft" eine Entscheidung treffen. Das Ergebnis solle am Freitag bekannt gegeben werden. Trump hatte die Spekulationen über seinen Vizekandidaten in den vergangenen Tagen immer wieder angeheizt. Neben Pence sollen zuletzt Chris Christie, Gouverneur von New Jersey, und Newt Gingrich, der frühere Vorsitzende des Repräsentantenhauses, auf seiner Liste gestanden haben.

Die Wahl eines geeigneten Stellvertreters ist sehr wichtig für den 70-Jährigen. Sein "Running Mate" muss all jene Eigenschaften erfüllen, die er selbst als politischer Quereinsteiger nicht mitbringt.

Pence ist beliebt bei Evangelikalen und Sozialkonservativen. Seine Nominierung wäre ein Signal an den rechten Block der Republikaner und all jene, die Zweifel an Trumps ideologischer Standfestigkeit haben. Aus seiner Zeit in der Parteiführung ist er gut vernetzt.

Pence führt als Gouverneur Indianas zudem einen umkämpften Staat im "Rust Belt" (Rostgürtel) - einer Region im Nordosten des Landes, die durch die Schwerindustrie und deren Verfall geprägt ist. Er hatte früher mehrfach selbst erwogen, sich um die Kandidatur als US-Präsident zu bewerben.

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Bericht IndyStar, Englisch

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