Westerwelle zu UN-Sitzung nach New York gereist

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New York - Außenminister Guido Westerwelle ist am Montag zum Auftakt einer einwöchigen Amerika-Reise in New York eingetroffen. Dort steht die Aufnahme des Südsudan in die Vereinten Nationen auf dem Programm.

Wichtigste Station in New York ist der UN-Sitz. Deutschland führt in diesem Monat den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat. Auf dem Programm des wichtigsten UN-Gremiums steht in den nächsten Tagen unter anderem die Aufnahme des unabhängig gewordenen Südsudan in die Vereinten Nationen. Deutschland gehört dem Sicherheitsrat noch bis Ende 2012.

Der neue afrikanische Staat hatte sich am Wochenende vom Sudan abgespalten und feierlich seine Unabhängigkeit erklärt. Am Dienstag befasst sich der Weltsicherheitsrat zudem mit der Frage, wie Kinder in bewaffneten Konflikten besser geschützt werden können.

Am Mittwoch reist Westerwelle nach Lateinamerika weiter. Geplant sind Besuche in Kolumbien und Mexiko. Letzte Station der Reise wird am kommenden Sonntag Haiti sein, wo sich der FDP-Politiker über den Wiederaufbau nach der Erdbebenkatastrophe vor eineinhalb Jahren informieren will. Im Januar 2010 kamen dort mehr als 220 000 Menschen ums Leben.

Rubriklistenbild: © dapd

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