Offenbar schon in Ungarn registriert

Beamter: "Deutsche haben ihn ungeprüft einreisen lassen"

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Der Axt-Attentäter von Würzburg in seinem IS-Bekenner-Video. 

München - Berichten zufolge war der Attentäter von Würzburg bereits in Ungarn als Flüchtling registriert. Wenige Tage später reister er dann nach Deutschland.  

Hätte der 17-Jährige Attentäter von Würzburg gar nicht in Deutschland bleiben dürfen? 

Darauf lässt die Asyl-Akte des jungen Mannes schließen, auf die sich die Bild-Zeitung beruft. Daraus gehe hervor: Bevor der angebliche Afghane am 30. Juni 2015 über Passau nach Deutschland einreiste, habe er bereits fünf Tage zuvor in Budapest unter dem Namen „Khajerkhel“ Asyl beantragt.

Fünf Tage später gelangte er jedoch über Passau nach Deutschland. Wie die Bild berichtet, sollen die deutschen Behörden es versäumt haben, die Identität des Flüchtlings genauer zu überprüfen. In Ungarn seien Fingerabdrücke des jungen Mannes genommen und an die Europäische Fingerabdruck-Datei übermittelt worden. In Deutschland seien diese jedoch nie überprüft worden. 

"Wir haben alles nach Vorschrift erledigt, den Flüchtling in Obhut gegeben. Die Deutschen haben ihn einfach ungeprüft einreisen lassen", sagte ein Ministerial-Beamter der ungarischen Regierung der Zeitung. Vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge kam zu den Vorwürfen dem Bericht zufolge keine Stellungnahme. 

Der Anschlag in Würzburg ereignete sich am 18. Juli, mehrere Menschen wurden von dem 17-Jährigen schwer verletzt.

Der Täter, der sich in einem Video zum IS bekannt hatte, wurde auf seiner Flucht von einer SEK-Einheit erschossen.

mm/tz

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