Überall in Sachsenhausen gibt es Apfelwein doch das “Stöffche“ schmeckt auch in vielen anderen Stadtteilen Frankfurts. Dazu noch Handkäs mit Musik.

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Ebbelwoi auf dem Römerberg: Auch in Frankfurts guter Stube wird der Apfelwein serviert. Anstoßen mit Biertrinkern gilt schon lange nicht mehr als anstößig.
Dabei ist die Bedienungsanleitung für den Sauer-Stoff denkbar einfach: “Erst in de Bembel, dann ins Gerippte, dann in de Herbert“, heißt es in Frankfurt. Wie bitte? Nun, der Bembel, das ist ein graublau glasierter Keramikkrug. Getrunken wird der Apfelwein aus dem sogenannten Gerippten. Im typischen Rautenmuster des Glases reflektiert das Licht - und durch die Rauten können die Finger nicht so schnell abrutschen, wenn der Abend mal länger wird.
Noch ein Tipp für den Ausflug? Ein Besuch lohnt sich auch in einer der traditionellen Apfelweinkneipen nicht unbedingt in Sachsenhausen, dem Viertel mit dem starken Lokalkolorit, sondern in Ortsteilen wie Bornheim. Auch hier finden sich traditionelle Stuben wie die “Sonne“, in denen die Einheimischen an den Holztischen zusammensitzen und sich von Hans' Kollegen nicht nur den Äppler bringen lassen. Und auch dort stehen Frankfurter Klassiker auf der Karte wie Handkäs' mit Musik - Sauermilchkäse in einer würzigen Marinade -, Frankfurter Rippche oder Eier in der berühmten Frankfurter “Grii Soß“, einer Kräutersoße.
Martin Oversohl, dpa



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