Vorschau: FC Unterföhring - SV Kirchanschöring

Schwere Auswärtsaufgabe für Kirchanschöring

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Müssen sich wieder treffsicherer zeigen als zuletzt - die SVK Stürmer Manuel Jung (l.) und Manuel Omelanowsky (r.) - damit die Gelb-Schwarzen wieder so erfolgreich sein können, wie hier in Ismaning.

Kirchanschöring - Vor einer ganz schweren Hürde steht der SV Kirchanschöring am Freitagabend beim FC Unterföhring vor den Toren von München. Doch das Spitzenteam hat eine vermeintliche Achillesferse. Gelingt es den Gelb-Schwarzen ihre Chancen besser zu verwerten, als zuletzt, könnten sie dies vielleicht ausnutzen.

Der FC Unterföhring rangiert vor der Partie am Freitagabend (20:00 Uhr) mit 20 Zählern weit vor den momentan auf Tabellenplatz Dreizehn beheimateten Gelb-Schwarzen (bisher 14 Punkte) auf dem zweiten Platz. Zuletzt standen für den FCU zwei Spitzenspiele an: Im Duell beim Dritten TSV 1865 Dachau konnte man mit einem 3:1 Sieg vom Platz gehen, davor setzte es allerdings gegen Spitzenreiter SV Pullach eine empfindliche 1:4 Niederlage.

Heimspiele bislang nicht die Sache des Tabellenzweiten

Vor eigenem Anhange haben die Unterföhringer bis dato ohnehin ihre Probleme. So holten sie zuhause erst ganze vier ihrer Zähler. Bis auf den Heimsieg gegen den TSV 1882 Landsberg eine eher miese Bilanz. Nicht auszudenken allerdings, wie der FCU dastehen könnte, wenn er auch noch die Heimstärke wiederfinden würde: "Wir wissen, dass wir jeden Gegner in dieser Liga schlagen können. Jeden Gegner! Aber nur - und auch wirklich nur dann - wenn wir unsere Top-Leistung abrufen! Hoffentlich können wir in Zukunft unser Potenzial auch wieder vor unseren Fans zeigen und ihnen viele Tore präsentieren.", so Unterföhrings Trainer Andreas Pummer, der damit natürlich am liebsten gleich im Heimspiel gegen den SV Kirchanschöring anfangen würde.

Service:

Die Anschöringer werden etwas dagegen haben - allerdings auch dagegenhalten und ihrerseits an die Leistungsgrenze und darüber hinaus gehen müssen, um in Unterföhring etwas Zählbares mitnehmen zu können. Dass ein Auswärtsspiel bei einem absoluten Spitzenteam der Bayernliga Süd kein gemütlicher Ausflug wird, weiß bei den Chiemgauern jeder. Aber vielleicht kann man sich ja den Trend zunutze machen - dagegen, dass die Unterföhringer Heimschwäche noch ein wenig andauert, hätte im Lager des SVK sicher niemand etwas. Und außerdem - bei ihrem letzten Auftritt in der Münchner Peripherie zeigten die Gelb-Schwarzen ihren letzten richtig starken Auftritt und schockten den FC Ismaning. Vielleicht hilft ja auch die Erinnerung daran, erneut kampfstark und mutig aufzutreten.

SVK hat Negativlauf vorerst gestoppt

In ihrer letzten Partie sicherten sich die Kirchanschöringer gegen den TSV Bogen drei unglaublich wichtige Punkte im Kampf um den erneuten Klassenerhalt. SVK-Trainer Patrick Mölzl hatte dabei den Einwechslungen ein glückliches Händchen, denn "Joker" Maximilian Vogl beendete mit seinem entscheidenden Tor endlich den Negativlauf von fünf Spielen ohne Sieg. "Diese Situation war neu für uns. Und alles andere als leicht. Da muss man sich erst einmal herausziehen!", sagt Mölzl zu der schwierigen Saisonphase, welche die Anschöringer liebend gerne hinter sich lassen würden. Einen gewichtigen Grund dafür sieht der Trainer in der schwachen Chancenverwertung.

Diese wird sich verbessern müssen, um in Unterföhring einerseits vom Heim-Trend der Hausherren profitieren zu können - und andererseits auch der eigenen Trendumkehr Nachhaltigkeit zu verschaffen. Auch der Co-Trainer der Gelb-Schwarzen Dominik Hausner, weiß um die Schwere der Aufgabe für seine Mannschaft: „Trotz des wichtigen Heimsieges gegen Bogen“, so Hausner, „stehen wir weiter mitten im Abstiegskampf! Und das sollte auch jedem bewusst sein!“. Der SVK habe gegen Unterföhring in der Bayernliga bisher noch kein Tor erzielen können, fügt Hausner an.

Mit besserer Chancenausbeute soll im Abstiegskampf gepunktet werden

Die Kirchanschöringer werden also am Freitag unter Flutlicht im Münchner Osten definitiv die sich ihnen bietenden Chancen besser verwerten müssen, als in der Vergangenheit, um vielleicht ein wertvolles Pünktchen mitnehmen zu können. Etwas drin ist auf jeden Fall - denn der FCU hat bisher zwar schon zwanzig Tore erzielt, aber eben auch fast genauso viele kassiert. Die ein oder andere Gelegenheit zu einem erfolgreichen Torabschluss sollte sich also ergeben - und will dann eben auch genutzt werden. Andererseits dürfte ein wirklich guter Tag der Unterföhringer Elf um Andreas Faber und Co wahrscheinlich reichen, um sich gegen einen Kontrahenten wie den SVK behaupten zu können. Denn umsonst steht der FCU sicher nicht auf Platz Zwei. Es wird spannend.

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Pressemitteilungen BFV & SV Kirchanschöring

Quelle: rosenheim24.de

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