Kolbermoor kämpft sich gegen Aschau zum Sieg

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Es war die erwartet schwere Aufgabe für die Bezirksliga-Fußballer des SV-DJK Kolbermoor. Verdient, aber nur mit viel Mühe setzten sie sich am Samstag zuhause mit 3:2 gegen den Tabellenletzten SV Aschau/Inn durch – nachdem sie bereits mit 0:1 und 1:2 in Rückstand gelegen waren. „Das Positive ist, dass wir das Spiel gemacht haben und immer wieder zurückgekommen sind“, sagte Kolbermoors Coach Jochen Reil nach dem Abpfiff.

Andererseits war es natürlich Teil der sehr defensiven Aschauer Taktik, den SV-DJK das Spiel machen zu lassen. Lange ging diese Taktik auch auf, weil es Kolbermoor nicht gelang, in Führung zu gehen. Zu verzeichnen waren hochkarätige Chancen für Tobias Hotter (7., 17.), ein Abseitstor von Armagan Akdogan (10.), ein gefährlicher Schuss von Franz-Xaver Pelz aus 18 Metern (29.) – aber eben nicht das 1:0.

Stattdessen trumpfte kurz vor der Pause der SVA auf. Christian Richter erzielte das erste Tor der Partie nach einem schönen Dribbling im Strafraum (43.). Zurecht lobte Aschaus Trainer Jürgen Grassl die Chancenverwertung seiner Truppe. „Wir waren nicht auf einen Punkt aus, sondern wir wollten hier drei Punkte holen, und das wäre auch möglich gewesen. Wir haben sehr diszipliniert gespielt“, erklärte er. Sein Gegenüber Reil merkte kritisch an: „Das war 42 Minuten lang ein Spiel auf ein Tor. Wir waren nur zu blöd, die richtigen Pässe zu spielen und unsere Chancen konsequenter zu nutzen.“

In der zweiten Halbzeit nahm die Partie Fahrt auf. Erst sorgte Alexander Schlosser für den Ausgleich – er traf von der Strafraumgrenze mit dem schwächeren linken Fuß (59.). Der nächste Nadelstich des Außenseiters ließ nicht lange auf sich warten, Johannes Asanger verwandelte einen Elfmeter nach Foul an Armin Maier (68.). Doch dann drehte der SV-DJK das Spiel zu seinen Gunsten: Pelz machte das 2:2 mit einem Hammerschuss aus 23 Metern (71.) und Patrick Eder legte per Strafstoß nach (74.). Am Ende sahen die Gäste eine Mitschuld beim Schiedsrichter. Dieser hätte laut Grassl den Elfmeter für Kolbermoor nicht geben dürfen und außerdem Dominik Schlosser für ein Handspiel mit Rot bestrafen müssen. Doch es gab auch umstrittene Entscheidungen zugunsten des SVA, etwa die Aberkennung eines Kopfballtors von Raphael Pszolla (82.). (har)

Quelle: rosenheim24.de

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