Lorant muss mit Waging in die Relegation

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Nach den letzten gut absolvierten Partien hofften die „Seerosen“ aus Kastl etwas Positives mit zu nehmen. Das dies nicht gelang, lag möglicher Weise auch am Ausfall vieler verletzter Leistungsträger. Werner Lorant musste zusätzlich zu den Langzeitverletzten Tobias Hösle und Hansi Huber noch auf Außendecker Timon Schmidt (Kreuzbandabriss) und Spielführer Veit Gröbner (Sprunggelenksverletzung) verzichten. Zu allem Unglück fiel auch noch im Spiel in Kastl nach 21 Minuten Tom Hofmann verletzungsbedingt aus. Alles deutet auf einen Kreuzbandabriss hin. Er musste durch Stefan Mühlbacher ersetzt werden. Das Alles war für das Team schwer zu verkraften.

Ein Kopfball bringt Waging in Führung

Mit Beginn der Partie war bei beiden Mannschaften eine offensive Spielweise  zu erkennen. Zwingende  Torchancen waren allerdings Mangelware. Der Führungstreffer für die Waginger in der 31. Minute per Kopfball von Stefan Hinterreiter, nach einem Eckball von Bastian Maier, zum 0:1. Beide Mannschaften bemühten sich weiter. Es ergaben sich aber keine zwingenden Torchancen. In der ersten Halbzeit eine ausgeglichene Partie.

Mit Beginn der zweiten Hälfte nahmen die Platzherren das Heft in die Hand. In der 47. Minute konnte die Waginger Defensive ein gut vorgetragenen Spielzug der Kastler gerade noch zur Ecke klären. Sechs Minuten später der Ausgleichstreffer zum 1:1 durch Leonard Thiel, nach einem herrlichen Spielzug über mehrere Stationen. In der 62. Minute der Führungstreffer zum 2:1 für Kastl durch Philipp Grothe, der super freigespielt wurde von seinem Bruder Dominik. Vier Minuten später musste Dominik Grothe wegen Spielerbeleidigung mit Rot dann den Platz verlassen. Auch gegen die dezimierten Platzherren kamen die „Seerosen“ zu keinen nennenswerten Torchancen. Das Endergebnis zum 3:1 in der 82. Minute durch Sebastian Handle mit einem Heber über Keeper Thomas Würnstl.

Fazit:Auf Grund der Niederlage in Kastl und dem gleichzeitigen Sieg der Ebersberger in Raubling bleibt den Wagingern nun nur noch die Relegation um den Klassenerhalt zu schaffen. Das erste Relegationsspiel müssen die „Seerosen“ gegen Großhadern auswärts bestreiten. Das Waginger Team muss, trotz der vielen Ausfälle, alles in die Waagschale werfen, um die Saison noch positiv ab zu schließen. (klu)

Quelle: rosenheim24.de

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