Au siegt mit Kampf, Moral und Glück

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Der ASV Au hat den zweiten Heimsieg in dieser Bezirksligasaison eingefahren. In einem Spiel das es wirklich in sich hatte, - zwei Elfmeter, sieben gelbe Karten, ein Platzverweis & Eigentor. Dabei begann die Partie zuerst recht verhalten. Die erste Torchance hatte Franz-Xaver Pelz mit einem Freistoß aus 20 Meter nach einer Viertelstunde, als er den Ball um die Mauer zirkelt und sich der Gästekeeper Sebastian Volk ganz lang machen muss um den Ball noch vor der Linie zu erwischen, den Nachschuß setzt dann Peter Niedermeier neben das Tor.

Im Gegenzug hatte Anton Voglsinger die erste nennenswerte Chance als er über die linke Seite freigespielt wird aber mit seinem Torabschluss am ASV-Keeper Markus Stiglmeir scheitert. Wiederum nur eine Minute später verletzte sich der TSV-Schlussmann Sebastian Volk als er einen Schussversuch von Peter Niedermeier blockt und sich dabei unglücklich den Fuß verdreht. Für ihn kam Ersatzkeeper Florian Keinholz auf den Platz. 10 Minuten danach war dieser bereits das erste Mal geschlagen. Über rechts setzte sich Franz-Xaver Pelz gegen zwei TSV-Verteidiger durch und trifft zuerstnur den Pfosten - der Ball springt zurück vor seine Füße und nun war der Gästetorwart geschlagen.

Führung hält nur drei Minuten

Doch die Auer Führung hielt nur drei Minuten. Nach einem weiten Ball kann der Auer Defensivmann Emre Öztürk den vorauseilenden Anton Voglsinger nur noch mit einem Foul bremsen. Der Unparteiische Philipp Eisenmann entschied fälschlicherweise auf Strafstoß und verwarnte den Auer Spieler. Das Foulspiel war jedoch klar vor dem Strafraum dafür war der ASV-Spieler mit gelb noch gut bedient. Den fälligen Strafstoß durch Benedikt Platzer konnte Markus Stiglmeir zunächst parieren, gegen den Nachschuss - wiederum durch Platzer - war er jedoch machtlos. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte Michael Barthuber die große Chance zur Führung - sein Lupfer über den ASV-Keeper landet jedoch auf dem Querbalken und in der Folge kann der Auer Stefan Stahl die Situation klären. Somit blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden zur Halbzeit.

In den Anfangsminuten nach dem Seitenwechsel war die Mannschaft von Trainer Markus Glück drauf und dran die erneute Führung zu erzielen - doch Chancen von Emre Öztürk und Peter Niedermeier wurden nicht genutzt. Dagegen hätte Franz-Xaver Pelz beinahe ins eigene Tor getroffen - sein Rückpass misslingt vollkommen und Keeper Markus Stiglmeir muss mit der Hand klären. Aus dem folgenden indirekten Freistoß kann das Team vom Trainerduo Markus Volkmann und Manfred Steppan aber keinen Profit schlagen und trifft nur die Auer Mauer. In der 65. Minute dann ein erneuter Strafstoßpfiff für den TSV. Diesmal war es ein unstrittiges Foulspiel vom Auer Christoph Bott. Manuel Mayer trifft halbhoch ins rechte Eck zur Gästeführung. Der ASV Au warf nun alles nach vorne und kam auch in der 73. Minute zum kuriosen Ausgleich.

Feine Vorarbeit von Kleiner, Pelz vollendet

Ein Freistoß von Franz-Xaver Pelz kann vom Gästekeeper pariert werden doch der TSV-Abwehrspieler Christoph Ametsbichler steht so unglücklich vor seinem Keeper dass von seinem Bein der Ball zurück ins Tor und über die Linie springt. Die Gastgeber spielten weiter nach vorne und der starke Daniel Kleiner setzte sich in der 79. Minute gegen zwei TSV-Spieler durch und sieht den völlig freistehenden Pelz, der den Ball dann eiskalt im Gästetor versenkt. Die letzten 10 Minuten waren dann noch äußerst hektisch - in denen die "Eber" zweimal vergeblich einen dritten bzw. vierten Strafstoß forderten und Matthias Poschauko auf der Gegenseite den Sack zumachen hätte können er jedoch im letzten Moment von TSV-Abwehrspieler Ägidius Wieser gestört werden konnte. Kurz vor Abpfiff sah der Unglücksrabe des Spiels, Christoph Ametsbichler, noch die gelb-rote Karte wegen wiederholten Foulspiels.

Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Eisenmann die Partie ab und die Auer jubelten über den Sieg während die Spieler und Anhänger des TSV sich sehr über den Unparteiischen des FC Bayern München ärgerten. ASV-Coach Markus Glück nach dem Spiel: "Ein irgendwie kurioses Spiel, geprägt von vielen Fehlern auf beiden Seiten. Am Ende sicher ein glücklicher, aber aufgrund der kämpferischen Einstellung und guten Moral auch nicht unverdienter Sieg für uns."(au)

Quelle: rosenheim24.de

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