KKL1: Durchmarsch des ESV Rosenheim?

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Am Wochenende geht es in der Kreisklasse 1 wieder los. Spitzenreiter ESV Rosenheim will den Platz an der Sonne nach Möglichkeit bis zum Schluss verteidigen.

Keinen Grund für Veränderungen gibt es bei der Spitzenmannschaft der Kreisklasse 1, der ESV Rosenheim hatte weder Zu-­ noch Abgänge zu verzeichnen. „Die anderen Mannschaften hatten ihre Hochs und Tiefs. Wir spielten jedoch eine konstante, sehr gute Hinrunde“, so Abteilungsleiter Pertl gegenüber beinschuss.de. Einziger Wermutstropfen für die Elf von Talip Sarikaya: Mittelfeldstratege Önder Köse fällt aufgrund eines Knorpelschadens vermutlich für den Rest der Saison aus. Noch in der vergangenen Saison spielten die Eisenbahner in der A­-Klasse, jetzt soll es den Durchmarsch in die Kreisliga geben: „Wir wollen den ersten Platz halten“,  unterstrich Pertl.

In Großholzhausen konnte Trainer Riepertinger einige Rückkehrer in der Vorbereitung begrüßen: Josef Schober, Thomas Antretter, Wolfgang Hinz und Patrick Attenberger verstärken den Tabellenzweiten. Sie fielen berufsbedingt bzw. wegen eines Auslandsaufenthalts aus. Der ASV hat nach 17 Spielen nur zwei Zähler weniger auf dem Konto als der Konkurrent aus Rosenheim. Ebenfalls noch im Rennen um den Aufstiegs-­ und Relegationsplatz sind der ASV Au II sowie der SV Schloßberg. Die Kreisliga­-Reserve verpflichtete in den Wintermonaten Nico Tamdjidi aus Bruckmühl.

Acht Siege, Fünf Remis und vier Niederlagen: Das ist die Bilanz des ASV Grassau, die einzige Mannschaft aus dem Landkreis Traunstein in der Kreisklasse 1. Die Mannen aus dem Achental schielen mit einem Auge sicher noch auf den Relegationsplatz, dazu braucht es in den ersten Partien gegen Großholzhausen und Bernau möglichst sechs Punkte.

Zufrieden mit 28 erspielten Zählern sind die Verantwortlichen des SV Bruckmühl. Mit dem Wechsel von Tolga Dogan (Türkspor Rosenheim) musste nur ein Abgang hingenommen werden. Im Trainerteam wird Coach Ralf Guntow zukünftig von Markus Brandmeier bei der Betreuung der „Ersten“ unterstützt.

Beim TSV Bernau gibt es einen Neuzugang, während ein Leistungsträger den Verein verlässt: Chatchai Yamart kommt aus Prien, Thaddäus Jell schließt sich dem SV Kirchanschöring an. Das Fazit zur bisherigen Runde fällt durchwachsen aus, zu viele Punkte sind verschenkt worden. Das Trainer­Duo Jell/Horlacher wird in der kommenden Saison nicht mehr an der Seitenlinie stehen, beide stellen ihr Amt zur Verfügung.

Ebenfalls unter den Erwartungen blieb Kiefersfelden. Die nicht zufriedenstellende Punkteausbeute ist jedoch mit den vielen Verletzungen zu erklären. Matthias Lüthke verkündete zudem aus beruflichen Gründen seinen Abschied. Weitere Transfers gab es jedoch nicht.

Im Soll liegt die zweite Mannschaft des SV­ DJK Kolbermoor. Der Abstand zu den Abstiegsrängen ist recht deutlich, sieben Zähler sind es auf den Relegationsrang. Mit Benedikt Schweiger konnte man einen Spieler aus Edling verpflichten, Manuel Pavlovic kickt jedoch künftig für den ASV Au.

In Riedering bleibt Josef Gschwendtner der Mann auf der Trainerbank. Seine Elf startete mit vier Niederlagen in die Saison 2013/2014, konnte sich aber im Lauf der Hinrunde steigern. Das Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt. Dabei vertraut man auf den bisherigen Kader, denn auch hier gab es keine Zu-­ oder Abgänge. Beim TuS Prien verlässt neben Yamart auch Christoph Bauer den Verein. Er wechselt nach Aschau. Nicolai Estermann kehrt hingegen zu seinem Heimatverein zurück, der Offensivspieler kommt aus Bad Endorf und unterstützt die Grün-­Weißen im Kampf gegen den Abstieg. Harry Mayer leitet nach der Trennung von Alex Wolf weiterhin die Geschicke des Kreisklassisten.

Wolf heuerte in der Winterpause direkt beim Ligakonkurrenten TuS Großkarolinenfeld an. Mit Florian Blank und Benjamin Gallin (TSV Hohenthann und TuS Raubling) schließen sich zwei neue Spieler dem Drittletzten an. Besonders in der Defensive muss sich bei „Karo“ etwas ändern, die Schießbude der Liga kassierte bereits 49 Gegentore.

Auch beim TSV Rohrdorf steht an neuer Mann an der Seitenlinie: Hans Sigl übernahm die Trainingseinheiten und folgt damit auf Hugo Robl, der nur zwei Siege vorweisen konnte. Mit dieser schlechten Ausbeute ist die Abteilungsleitung nicht zufrieden. Am 30. März kann die Mannschaft gegen Riedering ein erstes Ausrufezeichen setzen.

Die rote Laterne trägt der SV Pang. Sven Thriene (vormals SV Westerndorf) wurde als „Feuerwehrmann“ geholt und soll den SV noch auf einen Nicht­-Abstiegsrang führen. In Vorbereitungsspielen gegen den ASV Rott und einen niederbayerischen Vertreter wurden deutliche Siege eingefahren. „Wir werden alles daran setzen, um in den kommenden Wochen den Klassenerhalt perfekt zu machen“, deutete André Jakob, Abteilungsleiter beim SVP, an. Verstärkung bekommt Pang von Florian Fleischer, der aus Ostermünchen kam.

Maximilian Böning

Quelle: rosenheim24.de

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