Wasserburg muss Gang in A-Klasse antreten

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Trotz einer engagierten Leistung, steht der Abstieg aus der Kreisklasse für die Innstädter seit Sonntag Nachmittag fest. Die Wasserburger kämpften, mussten sich dennoch gegen Waldhausen, die mit dem Dreier weiterhin Chancen auf den Aufstieg haben, mit 0:1 geschlagen geben.

Die erste kleine Chance des Spiels hatte Philipp Kleinschwärzer, der nach Zuspiel von Meltl den Ball über das Tor hob (15.’). Zwei Minuten später dann sein Bruder Marco, der mit einem schönen Schuss aus 20 Metern scheiterte. In der 22. Minute dann die erste große Chance des Spiels auf Seiten Waldhausens. Jürgen Westerberger stand plötzlich völlig frei vor Torwart Kurt Blum, der allerdings parieren konnte. In der 39. Minute hatte Blum dann keine Chance. Nach Abwehrfehler konnte Kapitän Lochner den Ball zum 0:1 einschieben. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann noch die Möglichkeit für Waldhausen, um auf 0:2 zu erhöhen, aber der Wasserburger Tormann war mit einer klasse Reaktion zur Stelle.

In der 50. Minute schoss Marco Kleinschwärzer dann einen, von Alexander Meltl herausgeholten Elfmeter rechts vorbei. Da die Gäste allerdings zu früh reingelaufen waren, wurde der Elfmeter wiederholt. Kleinschwärzer scheiterte allerdings auch beim zweiten Versuch, diesmal am linken Pfosten. Ein Sinnbild für die Wasserburger Saison.

Weiter Pech für die Hausherren

Nur wenig später verpasste ein Kopfball von Selcuk Tanrivermis um Haaresbreite das Tor. Auch Lukas Scholz hatte kurz darauf noch die Chance per Kopfball den Ausgleich zu erzielen. Die Wasserburger warfen nun alles nach vorne, was für Waldhausen für Konterchancen fast im Minutentakt sorgte. Erst verpasste es Leupoldt, nach schöner Flanke völlig freistehend, per Kopf das 2:0 zu erzielen (65.’), kurz darauf scheiterte Kapitän Lochner an bärenstarken Blum (68.’). Wenig später war es Sebastian Rost, der am Wasserburger Keeper scheiterte (72.’). Drei Minuten darauf versuchte es Hilger mit einem Heber Kurt Blum zu überwinden, verfehlte aber das Ziel (75.’). Wasserburg versuchte alles, brachte es allerdings kaum mehr zu zwingenden Chancen. In der 89. Minute dann nochmal ein Alleingang von Waldhausens Kirmaier auf Blum, der aber wieder nicht zu bezwingen war. Kurz vor dem Schlusspfiff dann nochmal eine Chance auf Seiten der Löwen. Ein gefährlich Kopfball von „Wolle“ Fiedler segelte nur knapp am Pfosten vorbei.

Es sollte nicht sein. Der TSV muss sich nächste Woche beim Saisonfinale in Griesstätt aus der Kreisklasse verabschieden und nächste Saison in der A-Klasse einen Neuanfang starten. Eine bittere Pille nach einer ordentlichen Rückrunde absteigen zu müssen, aber vier Punkte aus der kompletten Hinrunde waren einfach zu wenig.

 

Quelle: rosenheim24.de

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