Gästesieg in der Wallfahrtsstadt

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Der TSV Neumarkt-St. Veit kam gegen TV Altötting besser ins Spiel, konnte sich aber zunächst keine zwingenden Torchancen erarbeiten. Die erste gute Möglichkeit verbuchte Altötting in der 9. Minute als Franz Schallmoser eine Seehuber-Flanke knapp verpasste. Für Neumarkt kam Michael Höckinger gegen Keeper Rüdiger Ring einen Schritt zu spät, als ihm Stefan Bögl den Ball querlegte. Nach etwa zwanzig Minuten kam auch Altötting besser ins Spiel, verzeichnete in der 23. Minute auch eine Torchance durch Egzon Xhhemajlaj doch die Führung erzielte der TSV in der 24. Minute durch Stefan Bögl. Eine Flanke von Florian Pühra aus dem Halbfeld unterschätzte die Altöttinger Abwehr, Bögl konnte den Ball annehmen und aus 12 Metern alleine vor Ring ins lange Eck einschieben. Die Führung gab Neumarkt Sicherheit und somit diktierte der Gast von da an das Spiel wieder. Nach einem Fehler im Altöttinger Aufbauspiel schaltete Bögl am schnellsten und spielte Andreas Hausberger  den Ball präzise in den Lauf, Hausberger lässte seinen Gegenspieler stehen und Rüdiger Ring alt aussehen und schiebt aus 11 Metern zur 0:2 Gästeführung ein. Drei Minuten später folgte dann sogar das 0:3. Nach einem Neumarkter Angriff hatte Brotsmann den Ball bereits aber Bögl setzte nach, erkämpfte sich das Leder wieder und seinen Querpass veredelt Höckinger aus 10 Meter. Nach dem Seitenwechsel versuchte der TV mit einer offensiveren Ausrichtung noch einmal heranzukommen. Diese Bemühungen sahen anfangs etwas zerfahren aus. Der 1:3-Anschlusstreffer durch Sascha Seehuber in der 52. Minute verlieh den Kreisstädtern jedoch etwas mehr Selbstvertrauen. Seehuber brachte einen Freistoß aus gut 25 Metern flach aufs Tor. Bernhard Bichlmeier kam noch an den Ball, wehrte diesen aber so unglücklich ab, dass er vom Knie doch den Weg ins Tor fand. Durch den Anschlusstreffer und der lautstarken Unterstützung von der Tribüne verstärkte der TV nun weiter seine Offensivbemühungen, welche aber kaum Gefahr für das Neumarkter Tor erzeugten. Effizienter agierte in dieser Phase Neumarkt. Nach einem Foul an Hausberger etwa 22 Meter vor dem Tor, spielt Hausberger selbst den Ball vorbei an den reklamierenden Abwehrspielern in den Lauf von Alexander Zehentmeier und der hatte alleine vor Ring keine Mühe, das 1:4 und somit die Vorentscheidung zu erzielen. Die beste Möglichkeit für die Heimelf hatte Dschaadan Lausat Aldschadaan mit seinem 25-Meter-Schuss an den Pfosten und von da wieder ins Feld. Zehentmeiers Drehschuss konnte Ring festhalten und Seehuber verfehlte in der Schlussminute das Gästetor nur knapp. Zu diesem Zeitpunkt spielte der TV Altötting jedoch nur noch mit neun Feldspielern, da der beste Altöttinger an diesem Abend, Nino Dingl, in der 88. Minute nach Schiedsrichterbeleidigung die rote Karte sah. Sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft zeigte sich Neumarkts Trainer Christoph Deißenböck nach dem Spiel: „Aufgrund der ersten Halbzeit und der Chanenauswertung war dies ein verdienter Auswärtserfolg, auch wenn nach dem Anschlusstreffer ein Bruch im Spiel war. Dank Kampf und Einsatz wurde das Spiel aber erfolgreich beendet.“

 

 

Quelle: rosenheim24.de

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