Edling stoppt den Griesstätter Aufwärtstrend

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Das entscheidende 3:1 durch Thomas Denkschmid vor besagtem Banner

Das Fußballjahr 2015 begann für die beiden DJK Teams mit einem Derby in Griesstätt. In der Nacht vor diesem kam es am Rande zu einer Unschönheit. Ein mit Sorgfalt selbsterstelltes, von den Griesstätter Fans am Spielfeldrand platziertes Banner, wurde zerstört.

Im Schnellverfahren wurde das Banner dann am Sonntagvormittag erneut erstellt und an selber Stelle wieder aufgestellt. Rund 300 Zuschauer ließen sich die Sonne ins Gesicht scheinen, während sie schon zu Beginn einige Chancen für die Gäste sehen konnten.

Schramme mit aller Routine

Die erste Chance in der 9. Minute von Freddy Schramme vereitelte Torwart Basti Köll noch glänzend, nur fünf Minuten später setzte der Edlinger Torjäger die zweite Möglichkeit über die Latte. Doch in der 17. Minute machte er es besser. Nach einem scharf getretenen Freistoß von der linken Seite verpasst der Edlinger Defensivmann Martin Häuslmann den hohen Ball knapp, doch das konnte den einlaufenden Schramme nicht irritieren und er schob routiniert zum 1:0 ein.

Nach dem 1:0 wurde die Begegnung mehr mittelfeldlastig und es gab nur noch wenige klare Torchancen. Die gefährlichsten Tormöglichkeiten gab es immer nach Eckbällen für die Gäste. In den ersten 45. Minuten fand die Edbauer-Elf nicht den Schlüssel, um gefährlich vor das Tor von Manuel Kuespert zu kommen.

Griesstätt zeigt Nehmerqualitäten

Nach der Pause änderte sich das mit dem ersten Angriff, Linner war über rechts nicht zu stoppen und hämmerte den Ball aus 8 Metern bei spitzem Winkel direkt auf Kuespert, der den Ball ins Toraus ablenken konnte. Die Elf von Jürgen Zentgraf kam dann in der 54. Minute nach einem Befreiungsschlag zum 2:0. Zuvor hatte Bacher das Glück, dass das Spielgerät nach einem Pressball mit Torhüter Köll 20 Meter vorm Tor wieder vor seine Füße sprang und er nur noch einschieben musste.

Doch Griesstätt antwortete prompt. Direkt anschließend an den Anstoß nach dem 2:0 wurde Korbinian Linner von Josef Ott über rechts in Szene gesetzt. Linner nahm den Ball perfekt mit und konnte durch sein hohes Tempo zwei Verteidiger überlaufen und den Anschlusstreffer markieren. Nach dem 1:2 wurde die Partie dann ruppiger.

Zwei Platzverweise in zwei Minuten

Die Hoffnung auf den Ausgleichstreffer für Griesstätt hielt aber nicht lange an. Bereits in der 63. Spielminute behielt Thomas Denkschmid in einer unübersichtlichen Situation im Griesstätter Strafraum die Übersicht, ergatterte den Ball und erzielte das 3:1. Durch harten Kampf versuchten die Hausherren wieder ins Spiel zurück zu kommen.

Schiedsrichter Philip Mix musste deshalb oft in seine Pfeiffe pusten und durch diese Unterbrechungen kam kein richtiger Spielfluß mehr auf. Außerdem konnten nicht alle Spieler die Härte richtig dosieren und darauf hin verwies Mix in der 74. Thomas Hiebl und in der 75. Minute Hannes Thaller des Platzes.

Effekitver und cleverer

Mit neun Spielern war es für den Tabellenletzten aus Griesstätt nicht mehr möglich Chancen zu erspielen, doch die Edlinger waren auch nicht in der Lage gefährlich vor das Griesstätter Tor zu gelangen. Die Gäste verdienten sich den Dreier durch eine bessere Chancenauswertung und eine clevere Spielweise.

Mit etwas mehr Glück auf Seiten der Hausherren wäre wohl eine Punkteteilung drin gewesen, doch als Tabellenletzter agiert man oft ohne das notwendige Glück. Ob man in Griesstätt weiter auf den Klassenerhalt hoffen kann zeigt sich wohl nächste Woche in Oberndorf.

Pressemitteilung DJK Griesstätt

Quelle: rosenheim24.de

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