SV Reichertsheim - DJK-SV Oberndorf 3:0

Ungefährdeter Derbysieg lässt SGRR weiter hoffen

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Reichertsheim bejubelt den Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0.

Ramsau - Einen souveränen Heimsieg hat der SV Reichertsheim am Samstagnachmittag im Derby gegen den SV Oberndorf hingelegt. Besonders in der zweiten Hälfte, drehten die Gastgeber richtig auf.

Aus Ramsau berichtet Michael Heymann

Auf der einen Seite geht es noch um den Aufstieg, auf der anderen Seite steht der Gang in die untere Etage bereits fest: Das Duell Reichertsheim gegen Oberndorf könnte kaum von zwei unterschiedlicheren Mannschaften gespielt werden. Dennoch: In einem Derby ist erfahrungsgemäß alles möglich. Oberndorf möchte sich immerhin mit erhobenen Hauptes aus der Liga verabschieden.

Aber die Gastgeber haben einen guten Lauf: In der englischen Woche gab es zwei Siege gegen Amerang und Aschau.

Hohes Tempo bei herrlichem Wetter

Strahlender Sonnenschein über der Sportanlage Ramsau lieferte optimale Bedingungen für die Partie. Beide Teams legten los wie die Feuerwehr, wobei die Heimmannschaft vor knapp 300 Fans den besseren Start erwischte. Demzufolge hatte auch Reichertsheim die erste gute Chance in der siebten Minute, als sich Kapitän Andreas Hundschell stark auf rechts durchsetzte und aus zehn Metern abzog. Der flache Schuss kam genau auf Tormann Matthias Schwarz zu, der die Beine ganz schnell zumachen musste, um den Ball zu parieren.

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Nach einer Viertelstunde kamen die Gäste auch zu ihrer ersten Szene, nachdem Philipp Zacherl einen Freistoß aus 22 Metern direkt aufs Tor zog. Die Kugel rauschte nur knapp links vorbei. Nur vier Minuten später jubelten allerdings die Reichertsheimer Fans. Ein Angriff durch die Mitte landete am Ende bei Sebastian Pichlmeier, der das Tor selbstsicher anvisierte und zum 1:0 traf.

Oberndorf spielt nicht wie ein Absteiger

Trotz des Rückstands versteckte sich Oberndorf aber keinesfalls. Immer wieder versuchten sie über den schnellen Thomas Achatz zu kontern. Trotzdem zwingend wurde es jedoch erstmal nicht, auch weil das Heimteam hinten gut agierte. Aber wie ein sicherer Absteiger spielten die Gäste nicht.

SV Reichertsheim - DJK-SV Oberndorf

Es dauerte bis zur 34. Minute, als Andreas Hundschell die nächste nennenswerte Szene des Spiels produzierte. Über links kam der Ball zu Reichertsheims Nummer zehn, der flach abzog und nur ganz knapp links das Tor verfehlte. Insgesamt konnten beide Teams das hohe Tempo aus der Anfangsphase nicht halten. Das Spiel ging ohne weitere Highlights in die Pause.

Gastgeber drehen auf!

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten sich die Reichertsheimer einiges vorgenommen. Wie besessen stürmten sie auf das Tor der Gäste zu, die sichtlich um Entlastung bemüht waren. Nach einer Ecke in der 50. Minute war es wieder Andreas Hundschell der für Aufregung im Strafraum sorgte, als er nach einer Ecke gefühlt zehn Meter hoch sprang, seinen Kopfball aber nur neben das Tor setzte. Nur drei Minuten später probierte Albert Schaberl sogar eine Ecke direkt. Doch Matthias Schwarz reagierte glänzend und lenkte die Kugel noch über die Latte.

In der 56. Minute klingelte es dann wieder, als Sebastian Pichlmeier aus abseitsverdächtiger Position auf das Tor schnellte und seinen Doppelpack schnürte. Der Treffer war angesichts des starken Beginns in Hälfte abzusehen und auch entsprechend verdient. Zwei Minuten später die nächste Chance durch Andreas Hundschell, die der Oberndorfer Schlussmann noch abwehren konnte.

Keine Befreiung zu diesem Zeitpunkt für die Gäste, die von den Hausherren völlig überrannt wurden. In der 60. Minute war der Ball dann zum dritten Mal im Netz, nachdem der eingewechselte Matthias Neumaier eine Ecke mit dem Kopf verwertete. Eine identische Ecke drei Minuten später köpfte die Nummer 14 dann aber nur an die Latte.

Reichertsheim darf weiter hoffen

Bei diesem Ergebnis blieb es dann auch, obwohl es hätte noch höher für die Gastgeber ausgehen können. Mit dem Sieg bleibt der SV weiterhin am SV Ostermünchen dran, die ihr Auswärtsspiel mit 3:2 gewinnen konnten. Die Entscheidung um die Meisterschaft fällt dann am letzten Spieltag.

Quelle: rosenheim24.de

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