Erlbach schlägt Schlusslicht 4:0

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Einen hochverdienten 4:0 Erfolg konnte der SV Erlbach gegen den Tabellenletzten FC Falke Markt Schwaben einfahren und somit den Anschluss an die Spitzengruppe der Landesliga Südost wieder herstellen. Mit der Hereinahme von Michael Schreiner, Bernhard Waldher und Youngster Timo Schmidhuber, der bei seinem Startelfdebüt in der Landesliga eine ordentliche Leistung zeigte, nahm Trainer Robert Berg gegenüber der Niederlage in der Vorwoche in Kirchanschöring drei Veränderungen in seiner Aufstellung vor.

Gegen sehr vorsichtig agierende Falken machte der SVE von Beginn an Druck und spielte passsicheren Offensivfußball. Auch Chancen ergaben sich schon früh, Hannes Maier setzte einen Flugkopfball zu unplatziert an, anschließend scheiterte Ronald Schmidt mit einer Direktabnahme an Torwart Florian Leininger. Ein halbe Stunde dauerte es, ehe die Zuschauer endlich jubelnd durften. Christoph Jäger schlug einen Pass auf Waldher, den dieser perfekt mit der Brust annehmen und über Leininger ins Tor lupfen konnte. Nur 10 Minuten später wurde nachgelegt und das Spiel damit schon in der ersten Halbzeit entscheiden. Peter Schreiner verwertete ein flaches Anspiel nach einem Freistoß. Leininger konnte parieren, der Ball landete erneut bei dem mittlerweile sitzenden Schreiner der zum 2:0 einköpfte. Kein alltäglicher Treffer.

Der zweite Durchgang begann mit der einzig nennenswerten Chance der Gäste. Florian Kopp setzte sich in einer schönen Einzelaktion an der Auslinie durch und spielte die Kugel nach innen, wo Abwehrchef Michael Schreiner das Spielgerät an den eigenen Pfosten spitzelte. Damit war das Pulver der vor allem in der Offensive erschreckend schwachen Gäste, bei denen im tiefsten Abstiegskampf auch kein rechtes Aufbäumen erkennbar war, bereits verschossen. Anders beim SV Erlbach, wo ein wunderschöner Spielzug über das komplette Feld durch Hannes Maier erfolgreich abgeschlossen wurde. Maier enteilte seinen Bewachern und schob zum 3:0 ein (61.). In der Folge erspielte sich das Holzlandteam Möglichkeit um Möglichkeit. Waldher, Schmidt mit einem Sololauf, Kapitän Jäger und die mittlerweile eingewechselten Lukas Kuhn und Christoph Popp vergaben aber allesamt trotz bester Einschusschancen. Simon Salzinger leitete in der 87. Minute mit einer feinen Einzelleistung das 4:0 ein. Der Edeltechniker ging zur Grundlinie und spielte nach innen wo Kuhn den Schlusspunkt setzte. „Damit habe ich eines meiner persönlichen Ziele erfüllt, ich wollte diese Saison unbedingt noch ein Landesligator erzielen“, resümierte der überglückliche Stürmer nach Spielende. Kuhn musste die komplette Vorrunde verletzt passen. Eine letzte große Gelegenheit bot sich noch einmal Popp, der diese aber nicht nutzen konnte. (eis)

Quelle: rosenheim24.de

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