SB-DJK Rosenheim - Eintracht Karlsfeld 1:2

SBR-Schock in der 90. Minute

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Hängende Köpfe beim Sportbund. Die späte Pleite gegen Karlsfeld muss jetzt schnell abgehakt werden.

Rosenheim - Viel hatten sie sich vorgenommen die Sportbündler auf dem heimischen Campus. Gegen eines der vom Abstieg bedrohten Teams, die Eintracht aus Karlsfeld, sollte dringend gepunktet werden. Doch ein Treffer in der 90. machte diese Hoffnung zunichte.

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Dass es der Sportbund kann, keine Frage. Dafür müsse man nur zwei Wochen zurückblicken: Beim letzten Heimspiel, damals war der Tabellenführer aus Landshut am Inn zu Gast, die Rosenheim kämpften, erarbeiteten sich Chancen, am Ende eine Punkteteilung gegen die starken Niederbayern.

Man merkte den Grün-Weißen an, dass das für Selbstbewusstsein sorgte. Zurecht! Allerdings kam nur eine Woche später der nächste Dämpfer, als man beim TuS Geretsried sich eigentlich chancenlos geschlagen geben musste. 0:3 bei der Truppe um Ex-Sportbund-Spieler Christoph Herberth, der jetzt beim TuS die Binde trägt.

Mit Schwung aus der Kabine

Allerdings musste auch Karlsfeld am letzten Spieltag eine leite hinnehmen, mit Holzkirchen hatte die Eintracht aber ein noch stärkeres Kaliber vor der Brust. Jetzt der Aufsteiger aus der Bezirksliga also am Sportbund-Campus. Tore fielen erst nach dem Pausentee - es klingelte im Rosenheimer Gehäuse.

Tanzillo markierte in der 52. Spielminute die Führung für die Truppe aus dem Münchner Norden. Die Rosenheim jetzt unter Zugzwang, doch die Wirkner-Truppe konnte dem Druck standhalten und liefern - wenn auch sehr spät:

Erst feiert noch der SBR

Vier Minuten vor Ende der Partie gelang Christoph Börtschök der so wichtige Ausgleich für die Gastgeber. Jubel bei den Heimfans, das sollte er doch sein, der eine Punkt zuhause gegen die Karlsfelder. Aber der Aufsteiger hatte seine eine Chance noch - und nutzte die auch.

Anton Rusp schob das Spielgerät in der 90. Minute in den Kasten der Sportbündler und Torwart Dominic Zmugg. 1:2, es war der Endstand. Äußerst bitter für den SBR, so spät den Treffer zur Pleite hinnehmen zu müssen. Nächste Woche in Eching kann es nur ein Ziel geben: Dann müssen gegen den Vorletzten drei Punkte her! Erst recht nach diesem späten 1:2.

Quelle: rosenheim24.de

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