Landesliga Südost: Der 30.Spieltag

Traunstein siegt in Manching - SB Rosenheim mit Remis

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Er trifft und trifft und trifft... - Torgarant Stefan Mauerkirchner vom SB Chiemgau Traunstein.

Manching - Beim 1:2-Erfolg der Truppe von Jochen Reil in Manching ist es erneut Stefan Mauerkirchner, der dem SBC Traunstein die Punkte sichert. Der Sportbund Rosenheim kommt beim Kirchheimer SC zu einem 1:1. Beide Teams dürften damit etwaiger letzter Abstiegssorgen ledig sein und dürfen davon ausgehen auch nächste Saison der Landesliga Südost anzugehören.

Beide Teams aus dem Inn/Salzach-Kreis mussten am Samstag auswärts ran - der Sportbund Chiemgau Traunstein in Manching, beim zuletzt auswärts in Deisenhofen mit 1:8 unter die Räder gekommenen SVM, die Namensvettern aus Rosenheim beim Kirchheimer SC vor den Toren der Landeshauptstadt.

Lange Spielunterbrechung in Manching

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Im Spiel des SBC ereignete sich in der ersten Halbzeit ein spektakulärer Zwischenfall: Trauriger Anlass für eine fast 30-minütige Spielunterbrechung war eine schwere Schulterverletzung von SVM-Kicker Josip Juricev nach einer Viertelstunde Spielzeit.

Nach Wiederaufnahme der Partie gingen zunächst die Gäste aus Traunstein in Führung: Scott Kennedy war zur Stelle und traf für den SBC zum 0:1 (20.). Fast mit dem Halbzeitpfiff konnten die auf einem Abstiegs-Relegationsplatz stehenden Hausherren ausgleichen - Claudio Maritato traf zum 1:1 für Manching (45.).

Mauerkirchner strikes again

Genau so kurz wie es vor der Pause gescheppert hatte, zappelte auch nach Wiederbeginn das Netz. Diesmal war wieder Traunstein an der Reihe. Und wer anderes als Goalgetter Stefan Mauerkirchner hätte es sein können, der sein Team auf die Siegerstraße beförderte (46.).

An diesem Resultat änderte sich auch in der kompletten zweiten Hälfte nichts mehr. Kurz vor Ende der Partie sah auf Seiten der Heimelf noch ihr Torschütze Maritato Gelb-Rot (87.). Dann war Schluss. Der SB Chiemgau fuhr also erneut drei Punkte ein und ist mit 44 Punkten auf einem hervorragenden fünften Tabellenplatz so gut wie aller Sorgen ledig.

SBR-Keeper Zmugg hält Elfmeter zu Spielbeginn

Mit einer ähnlich komfortablen Ausgangslage wie die Traunsteiner fuhr auch der andere Sportbund, nämlich der aus Rosenheim, an die A99 zum Kirchheimer SC. Das Spiel im Münchner Vorort begann gleich mit einem Paukenschlag: Elfmeter für die stark abstiegsbedrohten Gastgeber vom KSC nach einem Handspiel im Rosenheimer Strafraum! Doch Dominic Zmugg im Kasten des SBR zeigte sich als Elfmetertöter und konnte den Strafstoß von Bernhard Riedl parieren! Was für ein Auftakt.

Die Gäste näherten sich zunächst in Person von Andreas Wörndl dem Kasten - doch sein Kopfball ging drüber. Nach einer knappen Viertelstunde dann die Führung für den Sportbund: Nach Tohuwabohu und Unordnung in der KSC-Hintermannschaft bekam Rosenheims Linksaußen Shptim Sulimani den Kopf an den Ball - und es stand 0:1 (14.).

Sulimani mit der Führung für Rosenheim

Schiedsrichter Florian Wernz zelebrierte am Merowinger Hof ein wahres Kartenfestival und verteilte jede Menge gelber Karten. Nach 25 Minuten schickte er Kirchheims Rupert Poschenrieder mit glatt Rot vom Feld. Eine Entscheidung die viele für reichlich überzogen hielten.

Mit der Führung für die Rosenheimer ging es in die Halbzeitpause. Nach dieser erwischte der Kirchheimer SC den besseren Start. Nach einem schönen Offensivvortrag des KSC rehabilitierte sich Riedl nach seinem verschossenen Elfmeter und traf zum 1:1 (56.). Nur wenige Minuten später tauchte Kirchheims Denis Vabolotny vor dem SBR-Gehäuse auf - doch sein Schuss wurde abgefälscht und ging knapp daneben(63.).

Ausgleich und Punkteteilung

In der Schlussphase wurde zwar noch mal eifrig durchgewechselt, dies brachte allerdings keinerlei Ergebnisveränderung mehr und so trennten sich Kirchheim und der Sportbund Rosenheim schließlich mit 1:1 Unentschieden. Auch die Elf von Matthias Pongratz muss sich mit aktuell 43 Zählern und einen Platz hinter den Traunsteinern - wenn überhaupt - nur noch äußerst hypothetische Gedanken um den Klassenerhalt machen. Bei beiden Inn/Salzach-Teams, die am Samstag zugange waren, die logische Konsequenz aus den konstanten Leistungen der letzten Wochen.

Quelle: rosenheim24.de

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