Beinschuss-Classics: Der SVK endlich in der Bezirksliga!

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Wir haben für Euch unser Archiv durchstöbert und die alten Beinschuss-Hefte ausgegraben. Während der Winterpause präsentieren wir Euch einige Highlights aus vergangenen Tagen.

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Es ist vollbracht: SVK in der Bezirksliga!

Eigentlich hätten beide Mannschaften den Sieg in dieser Partie verdient gehabt. Kirchanschöring, weil es bereits ein Jahr zuvor in der Relegation an 1860 Rosenheim 2 gescheitert war, Aufsteiger Buchbach nach einer neuerlichen Traumserie in der A-Klasse, wo man nur zwei Spiele gegen Ende der Saison verlor.

Dass am Ende die SVKler den Sieg bejubeln konnten, lag vor allem an der besseren Spielanlage, dem wichtigen Führungstreffer, der den nötigen Raum zum Kontern eröffnete, und nicht zuletzt an einem Günter Wimmer, der wieder einmal in den entscheidenden Szenen eiskalt blieb und seine Klasse eindrucksvoll unter Beweis stellte. Buchbach überzeugte vor allem in kämpferischer Hinsicht, spielerisch war die Bobenstetter-Elf aber auf  jeden Fall den entscheidenden Deut schwächer.

Stürmische Anfangsphase

Gut 1200 Fans brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, da beide Teams gleich von Beginn an druckvoll nach vorne spielten. Kein Abwarten, kein taktisches Geplänkel. Wimmer scheiterte bereits nach drei Minuten an einem Superreflex von Keeper Penker, der seinen Schuss aus sechs Metern noch an den Pfosten lenken konnte. Kurz darauf zog Abfalter nach schönem Doppelpass mit Wimmern aus 22 Metern knapp drüber (8.).

Fast im Gegenzug ereilte dem aufgerückten Sabir Smajic das gleiche Schicksal, als Thanbichler seinen Schuss im Anschluss an eine Ecke an den Außenpfosten lenkte (9.). Auf der anderen Seite war es erneut Penker, der bei einem über die Mauer gezirkelten Freistoß von Abfalter dankbar flog (15.). Dass es in diesem Tempo nicht weitergehen konnte, schienen beide Teams zu wissen.

Wimmer erzielt die Führung!

Günter Wimmer beendete einen 20-minütigen Leerlauf mit dem Führungstreffer schlagartig (38.), was Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter gar nicht gefiel, da sich sein Gegenspieler Stefan Rabenseifner genau in dieser Szene zuvor erstmals in den eigenen Angriff mit eingeschaltet hatte. Die Quittung folgte auf dem Fuß.

Nach dem Wechsel hatte zunächst Buchbach die erste gute Gelegenheit, Thanbichler meisterte aber den 20-Meter-Schuss des erst 18-jährigen Ulli Kerbl glänzend (52.). Doch dann der Doppelschlag des SVK: In der 58. Minute war es Hansi Obermayer, der Herzog mit einem schönen Haken versetzt und aus halblinker Position unhaltbar ins lange Eck trifft. Nur zwei Minuten später war es erneut Wimmer, der nach einem Pass von Griß von der Mittellinie alleine aufs Tor zog, vor Penker die Nerven behielt und überlegt einschob.

Doch noch einmal spannend?

Einen Hoffnungsschimmer für Buchbach gab es in der 72. Minute, als Andi Rabenseifner einen fälligen Strafstoß verwandelte. Der TSV warf in der Folge alles nach vorne. Kerbl wurde aber in letzter Sekunde abgeblockt (78.), Hanslmaiers Schuss strich denkbar knapp drüber (79.).

Endgültig entschieden war die Partie dann nach Smajics roter Karte, den der Unparteiische nach Befragen des Linienrichters wegen einer Tätlichkeit vom Platz stellte. Wimmer hätte in der Schlussphase sogar noch für klare Verhältnisse sorgen können, ließ aber zwei Riesendinger ungenutzt verstreichen, was dem Matchwinner aber letztendlich ziemlich egal gewesen sein durfte. Es folgte der Schlusspfiff, der die einen hochspringen, die anderen zu Boden sinken ließ.

Anton Bobenstetter nach dem Spiel:

"Ich möchte dem SVK herzlich zum Aufstieg gratulieren. Für mich war bereits das 1:0 spielentscheidend, da wir leider aufmachen mussten. Die beiden anderen Gegentore waren Kontertore. Wir haben zuletzt so viel Glück gehabt, das kann nicht immer so sein."

 

Quelle: regional beinschuss, Heft 40, 23. Juni 1998

Quelle: rosenheim24.de

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