Big-Point für Kolbermoor, Ottobrunn schlägt Dorfen

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SV-DJK feiert Sieg in Nachspielzeit

Es lief bereits die 94. Minute, im Bezirksliga Spiel des SV DJK Kolbermoor beim SV Heimstetten, Mittelfeldakteur Alexander Schlosser tauchte am rechten Strafraumeck vollkommen frei auf und ließ, mit einem platzierten Schuss ins lange Eck, seine Mannschaft jubeln.  Dabei sprach nach einem Platzverweiß gegen Anton Peter, in der 66. Minute, alles gegen die Elf von Jochen Reil.

Es entwickelte sich von Beginn an ein flottes Spiel, indem die aber Gäste erst so richtig ab zwanzig Minuten im Spiel waren. Die Mannschaft aus Heimstetten, bis dato beste Heimmannschaft in der Bezirksliga und mit fünf Siegen in Folge mit Kräftig Selbstbewusstsein ausgestattet,  übernahm die Spielkontrolle und ließ den Ball auch gut laufen. Aber die Angriffsbemühungen verpufften meist 20 Meter vor dem Gehäuse von Marcel Feret. Die erste nennenswerte Chance besaß Kolbermoor. Nach einer Flanke von Schnebinger verpasste Ratti nur knapp.

Kolbermoor nicht effizient genug

Diese Möglichkeit war auch der Aufwecker für die Gäste. Ab dann kombinierten sich die Herto-Park Elf immer wieder gefährlich vors Tor. Einmal aber scheiterte nochmals Ratti am Keeper der Heimmannschaft, das andere mal gingen Schüsse von Paccagnel und Peter knapp am Gehäuse vorbei. Zehn Minuten vor Halbzeit hatte dann Eder den Führungstreffer, im Anschluss an einer Ecke, auf den Fuß. Doch sein Schuss aus acht Metern war eine sichere Beute für den Torwart. Von Heimstetten war wenig zu sehen, bis auf einige Verlegensheitschüsse aus der Distanz war nix zu sehen.

Mit dem Pausenpfiff war es dann wieder Eder, nach einer Kombination über Schlosser, Peter und Schnebinger, der aus kurzer Entfernung am Fuß des Torhüters scheiterte!

Nach dem Wechsel ging es flott weiter, Kolbermoor, vor allem gefährlich über die agilen Außen Paccagnel und Schnebinger, drückte auf den Führungstreffer, Heimstetten dagegen verlegte sich aufs Kontern. Es Entwickelte sich ein auf und ab indem die junge Schiedsrichterin immer mehr in den Mittelpunkt rückte.

Scharfe Kritik am Schiedsrichter

Mit strittigen Pfiffen brachte sie sich immer mehr in Bredouille. „Da sollte man sich auch einmal eingestehen, dass Herren Bezirksliga für einen persönlich, noch eine Klasse zu hoch ist“ so das Resümee von Reil über die Unparteiischen. Den in der 60. Minute wollte Toni Peter den Ball eigentlich ins Aus spielen, da ein Spieler der Heimelf am Boden lag. Mitspieler aus Heimstetten sahen das aber anders und es kam zu kleinen Tumulten in denen Peter, ebenso sein Kontrahent, mit Gelb davon gingen. Nur fünf Minuten rächte sich das dann.

Nach einem allerwelts Foul bekam dann Peter Gelb-Rot. Ab diesem Moment übernahm dann Heimstetten die Kontrolle über das Spielgeschehen. Die Gäste blieben aber immer gefährlich durch Konter. Bis auf ein Abseitstor brachte die Heimelf aber auch nix zu Stande, zu plump, zu durchsichtig waren die Angriffsbemühen gegen eine gut arbeitende Defensive aus Kolbermoor. Als alle eigentlich schon mit einem Remis sich abgefunden haben, war es eben Alexander Schlosser vorbehalten, den entscheidenden Treffer zu landen.

Kolbermoor: Feret Marcel, Ludwig Florian, Schlosser Dominik, Jablonski Martin, Hotter Tobias, Schlosser Alexander, Peter Toni, Paccagnel Michael, Schnebinger Christian, Eder Patrick, Ratti Cesare ( 77. Min. Demirkiran Fatih)

Tore: 0:1 (94. Min) Schlosser Alexander

Zuschauer: 70

besondere Vorkommnisse: 66. Minute, Gelb-Rot Anton Peter

Pressemitteilung SV-DJK Kolbermoor

Dorfen unterliegt Ottobrunn

Für den TSV Dorfen wird die Lage in der Bezirksliga Ost nach dem 0:2 in Ottobrunn kritischer. Die Mannschaft von Michael Kostner hat nur noch drei Punkte Luft auf den Relegationsplatz, Ottobrunn hingegen steht nach dem Heimsieg fünf Zähler über dem Strich.

Boris Jungic (47.) brachte die Hausherren in Führung, Sebastijan Cacic (56.) setzte nur neun Minuten später den Schlusspunkt. Zu allem Dorfener Überfluss war Cüneyt Pala bereits in der 45. Minute mit einer glatten Roten Karte des Feldes verwiesen worden und wird dem Aufsteiger mindestens ein Spiel fehlen.

Quelle: rosenheim24.de

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